Winnenden

Stiftung Stadtkirche Winnenden sammelt alte Währungen

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Das Stadtkirchen-Schwein frisst Währungen, die ausgedient haben. © Roland Dörr

Wer kennt es nicht: Nach dem Urlaub bewahrt man sie noch lange auf, das Restgeld, die kleinen Scheine und Münzen auf, deren Rückgabe die Mühe nicht wert oder gar nicht möglich gewesen wäre. Doch in so manches Land wird man so schnell nicht wieder reisen, also liegt das Geld nutzlos herum. Oder das Land ändert sogar seine Währung  wie 19 europäische Staaten im Jahr 2002. Aus Nostalgie bewahrt man das alte Geld, Drachmen, Pesos, Francs und D-Mark noch lange, aber langfristig eben doch sinnlos auf, weil ein Umtausch über die Zentralbanken aufwendig ist und kleine Beträge gar nicht eingereicht werden können.

Zwei Räte der Stiftung Stadtkirche St. Bernhard Winnenden, Irene Erbe und Bernd Hellerich, hatten nun eine zündende Idee für diese Altwährungsbestände. Man kann sie der Stiftung spenden und damit für einen guten Zweck „entsorgen“.

Das Spenden-Sparschwein steht aber nicht etwa zentral an einem festen Ort, sondern wird jeweils für zwei Wochen in verschiedenen Betrieben und/oder bei Einzelhändlern aufgestellt, bewacht und natürlich gefüttert, von Mitarbeitern und Kunden, schreibt Roland Dörr in einer Pressemitteilung der Stiftung.

In Kooperation mit dem VDS Winnenden haben viele Geschäfte und Unternehmen spontan das Mitmachen an der Aktion zugesagt. Start ist ab sofort bei Rebeccas Feinkost an der Marktstraße 58 in Winnenden, dort wird es bis 5. Mai bleiben. Alle zwei Wochen wechselt das „Stadtkirchen-Schwein“ seine Futterstelle: Giesser GmbH, 5. Mai bis 17. Mai; Saatgut Dillmann 18. Mai bis 2. Juni. Weitere Stationen werden nach und nach bekanntgegeben.

Der Zweck der Stiftung ist der Erhalt der Stadtkirche St. Bernhard im Stadtbild und die Nutzung des Raums für das gesellschaftlich-kulturelle Leben.