Winnenden

Suche beendet: Keine Hinweise auf Siedlung aus der Steinzeit in Birkmannsweiler

Archäologen
Ortstermin in Birkmannsweiler, Dr. Andreas Thiel, Ruth Schumacher und Reinhold Feigel (von links). © Stadt Winnenden

In den letzten Wochen war die archäologische Grabung in Birkmannsweiler nicht zu übersehen. Vier Baggerschnitte für das am nordwestlichen Ortseingang geplante Wohngebiet „Bildstraße II“ zogen sich durch die Felder. Auf den freien Ackerflächen waren bei Feldbegehungen in der Vergangenheit einzelne Keramikscherben gefunden worden. Vermutet wurde eine jungsteinzeitliche Keramik. Die jetzigen archäologischen Sondagen dienten der Suche nach einer zugehörigen Siedlung dieser Zeit. Durch wechselnde Wetterbedingungen konnte nicht durchgängig gearbeitet werden und es wurden wetterbedingte Pausen erforderlich.

Trotz sorgfältiger Suche war in den Schnitten nicht der kleinste Hinweis auf eine jungsteinzeitliche oder auch spätere Besiedlung zu finden. Eine kleine Enttäuschung für die zwei ehrenamtlich tätigen Beauftragten der Archäologischen Denkmalpflege. Am 17. Februar hatte sich Markus Schlecht vom Stadtentwicklungsamt bei einem Ortstermin mit Ruth Schumacher und Reinhold Feigel sowie Dr. Andreas Thiel, Oberkonservator beim Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg, über den Sachstand informiert. Trotz der fehlenden Funde war die Begeisterung an der Archäologie an den einzelnen Grabungstagen groß. „Vielen herzlichen Dank an den jungen Maschinisten Philipp Bauer von der Firma Klöpfer für seine hervorragende Arbeit. Er hat seine Baumaschine wie ein alter Profi bedient“, teilte Reinhold Feigel mit.