Winnenden

Tatort-Dreh im Klinikum

1/5
Tatort Kommissar im Klinikum_0
Felix Klare alias Tatort-Kommissar Sebastian Bootz wurde am Dienstag bei Dreharbeiten im Klinikum Winnenden gesichtet © Christine Tantschinez
2/5
Tatort Kommissar im Klinikum_1
Felix Klare alias Tatort-Kommissar Sebastian Bootz wurde am Dienstag bei Dreharbeiten im Klinikum Winnenden gesichtet © Christine Tantschinez
3/5
Tatort Kommissar im Klinikum_2
Felix Klare alias Tatort-Kommissar Sebastian Bootz wurde am Dienstag bei Dreharbeiten im Klinikum Winnenden gesichtet © Christine Tantschinez
4/5
Tatortdreh am Klinikum Winnenden_3
Felix Klare alias Tatort-Kommissar Sebastian Bootz wurde am Dienstag bei Dreharbeiten im Klinikum Winnenden gesichtet © Christine Tantschinez
5/5
Tatortdreh am Klinikum Winnenden_4
Felix Klare alias Tatort-Kommissar Sebastian Bootz wurde am Dienstag bei Dreharbeiten im Klinikum Winnenden gesichtet © Christine Tantschinez

Winnenden. Er läuft mit offen sichtbarer Dienstwaffe durch das Klinikum, der Arm ist verbunden. Kommissar Sebastian Bootz hat es offensichtlich erwischt. Auf dem Parkplatz steht der braune Porsche 911 seines Kollegen, Thorsten Lannert. Was ist geschehen? Wissen wir noch nicht. Das erfahren wir erst, wenn der neue Stuttgart-Tatort ausgestrahlt wird. Aber eines ist sicher: Dienstag wurde am Rems-Murr-Klinikum Winnenden für den Tatort gedreht.

Wer am Dienstag an den Rems-Murr-Klinikum Winnenden vorbeischaute, erlebte eine Überraschung: ein Filmset. Der neue Stuttgart-Tatort wird gerade gefilmt, am Montag haben die Dreharbeiten begonnen und die Story führt die beiden wohl auch in die Klinik. Klammheimlich wollte man dort drehen, aber aufmerksame Zeitungsleser gaben uns den heißen Tipp.

Beide Stuttgarter Tatort-Kommissare, Thorsten Lannert (gespielt von Richy Müller) und Sebastian Bootz (Felix Klare) schritten durch die Klinikflure, gefolgt von Kameras. Gesehen wurden Polizeipistolen, und Lannerts markant brauner Porsche fiel auf, obwohl er unauffällig geparkt war. Ein großes Filmteam drehte die Szenen. Fotografen waren unerwünscht, und am späten Nachmittag waren Presseauskünfte nicht zu bekommen. Aber die Bilder sprechen für sich. Die Dreharbeiten waren so wichtig, dass eine Patientin für Minuten ihre Parkbucht nicht verlassen durfte und auch noch still sein musste.

Ob die beiden dort als Patienten oder auch als Ermittler auftauchen? Das ist geheim. Der SWR verrät über den neuen Tatort "Der rote Schatten" nur so viel, dass Dominik Graf Regie führt und es um den Deutschen Herbst und die "Todesnacht in Stammheim" geht, die mittlerweile vierzig Jahre zurück liegt. In der Nacht zum 18. Oktober 1977 begingen die inhaftierten Anführer der RAF - Andreas Baader, Gudrun Ensslin und Jan-Carl Raspe -  in ihren Gefängniszellen der JVA Stuttgart-Stammheim Suizid. Seitdem ranken sich Verschwörungstheorien um diese Nacht und auch der SWR-Tatort soll sich mit gut gehüteten Geheimnissen des Verfassungsschutzes auseinander setzen.

Die Ausstrahlung ist für den Herbst 2017 vorgesehen. 

Übrigens: das ist nicht der erste Tatort-Dreh in der Region