Winnenden

Viele Winnender setzen weiter auf die Maske beim Einkaufen

keine Maskenpflicht
Symbolbild. © Alexandra Palmizi

Einkaufen ohne FFP2-Maske? Ohne OP-Maske? Das ist nach langer Zeit wieder möglich. Wie ist die Situation in der Innenstadt? Ein Streifzug.

Beginn: Marktstraße. Gegen 10.30 Uhr ist das Geschehen am Montag (4.  April) überschaubar. Die Sonne scheint, das Thermometer zeigt einstellige Plusgrade. Erster Stopp im Testzentrum am Torturm. Vier Menschen stehen in einer Schlange, Abstand und Maske ist hier weiterhin erstes Gebot. Stäbchen in die Nase und wieder zurück.

„Corona ist in den Köpfen der Menschen nach wie vor sehr präsent“

Im Norma-Discounter tragen alle Mitarbeiter und Kunden eine Maske, größtenteils FFP2. Gilt hier etwa immer noch eine Maskenpflicht? „Nein, es ist jedem Kunden freigestellt“, antwortet ein Mitarbeiter auf Nachfrage. „Corona ist in den Köpfen der Menschen nach wie vor sehr präsent. Sie haben sich an die Masken gewöhnt“, vermutet er. Ein ähnliches Bild auch im Rewe Rizzi am Adlerplatz. Kaum jemand verzichtet auf die Maske. „Wir empfehlen es, aber es ist keine Pflicht. Wir Mitarbeiter haben es zwei Jahre ohne Infektionen geschafft, deshalb lassen wir die Maske jetzt weiterhin auf“, erzählt eine Angestellte.

Wer in die Bücherei oder in das Rathaus möchte, braucht einen FFP2-Schutz

Wer ein Buch oder eine CD in der Stadtbücherei ausleihen oder zurückgeben möchte, der sollte hingegen auf alle Fälle auch weiterhin an die FFP2-Maske denken. „Achtung! Ab hier gilt weiterhin: Einlass nur mit FFP2-Maske! (Kinder von 6-18 Jahren mit medizinischer Maske!)“, steht auf einem Schild am Eingang. Selbiges gilt für das Rathaus. „Auch weiterhin ist beim Besuch des Winnender Rathauses eine FFP2-Maske zu tragen“, schreibt die Stadtverwaltung auf ihrer Facebookseite „Winnenden.erleben“.

Am Montagvormittag möchte ein Mann die Markthaus-Apotheke betreten. Doch er hat keine Maske dabei. „Eigentlich habe ich mich gefreut, heute ohne Maske in die Stadt zu kommen, und jetzt sehe ich das Schild“, so der Mann zur Kollegin.

In die Postfiliale auf der Marktstraße hingegen dürfte der Mann auch ohne Mundschutz. „Bei uns gibt es keine Maskenpflicht mehr. Die meisten Kunden haben trotzdem eine getragen“, sagt eine Angestellte am Paketschalter.

Bei Edeka gibt es eine Maskenempfehlung

Bei den großen Ketten wie Lidl (Waiblinger Straße) und Aldi (Schorndorfer Straße) gilt unisono, dass keine Maske mehr getragen werden muss. Trotzdem trägt die überwiegende Mehrheit am Montag in Winnenden nach wie vor den Schutz. Etwa ein Drittel der Kundschaft verzichtet darauf, ebenso wie wenige Mitarbeiter.

Bei Edeka Reinhardt an der Wiesenstraße weist ein Schild am Eingang auf eine „Maskenempfehlung“ hin. „Da die Aufhebung der Maskenpflicht jedoch kein Maskenverbot bedeutet, empfehlen wir ab dem 4. April sowohl Kund/-innen als auch Mitarbeiter/-innen das Tragen einer medizinischen Maske und appellieren gleichzeitig an die Vernunft jedes Einzelnen, vor allem dort freiwillig eine Maske zu tragen, wo z.B. Abstände nicht eingehalten werden können“, heißt es dort.

Im Obi-Baumarkt an der Friedrich-List-Straße hingegen fällt auf, dass hier deutlich weniger Menschen als in den Supermärkten noch auf die Maske setzen. Fühlen sich die Kunden durch die hohe Decke und die großzügige Breite der Gänge sicherer?

Wer die Maske nicht tragen möchte, muss bei Friseur Scholz einen Test vorlegen

Anders handhabt es die Filiale von Friseur Scholz an der Marktstraße. „Wir möchten für Sie, unsere Kunden, aber auch für unsere Mitarbeiter größtmögliche Sicherheit bieten und haben uns deshalb aufgrund des aktuell doch immer noch sehr hohen Infektionsgeschehens für eine Übergangsfrist dazu entschlossen, an der Maskenpflicht festzuhalten“, heißt es in einer E-Mail an die Kunden. Wer trotzdem auf die Maske verzichten möchte, der muss einen negativen Testnachweis mitbringen.

Einkaufen ohne FFP2-Maske? Ohne OP-Maske? Das ist nach langer Zeit wieder möglich. Wie ist die Situation in der Innenstadt? Ein Streifzug.

Beginn: Marktstraße. Gegen 10.30 Uhr ist das Geschehen am Montag (4.  April) überschaubar. Die Sonne scheint, das Thermometer zeigt einstellige Plusgrade. Erster Stopp im Testzentrum am Torturm. Vier Menschen stehen in einer Schlange, Abstand und Maske ist hier weiterhin erstes Gebot. Stäbchen in die Nase und wieder zurück.

„Corona ist in

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