Winnenden

Virusmutation in Winnenden auf dem Vormarsch: Gibt es einen Corona-Hotspot oder verteilen sich die Infektionen?

Corona Test
Symbolbild. © Benjamin Büttner

Am Sonntag (14. März) meldet das Landratsamt 36 aktive Corona-Fälle aus Winnenden. Seit vergangenem Dienstag, 9. März, haben sich die Fälle damit fast verdoppelt. Gibt es in Winnenden etwa eine Art Hotspot oder verteilen sich die Infektionen? „Die Frage stellt sich uns, wir versuchen, das intern anhand der Kontaktpersonennachverfolgung derzeit nachzuvollziehen“, erklärte Oberbürgermeister Hartmut Holzwarth am Sonntagmittag auf Nachfrage.

Kaum Fälle in Kitas und Schulen

Am Nachmittag meldete er sich dann noch mal in unserer Redaktion. „Es gibt keine direkten Hotspots. Das Infektionsgeschehen ist diffus.“ Vier Familien seien komplett betroffen, sowie Einzelpersonen.  Infektionen ganzer Familien seien regelmäßig dort festzustellen, wo auch Mutationen des Virus ermittelt werden.

„Wir haben bei mehr als der Hälfte der Fälle jetzt Mutationen“, schreibt Holzwarth. Fast immer handele es sich dabei um die Mutation, die ihren Ursprung in Großbritannien hat. Diese sei offensichtlich im selben Haushalt ansteckender. „Waren es beim Wildtyp in der Regel zwei von fünf im Haushalt, sind es jetzt nahezu fünf von fünf, die sich infizieren“, so die Informationen des Oberbürgermeisters. In Kitas und Schulen seien in letzter Zeit nur Einzelfälle aufgetreten.

Holzwarth will sich an die Arbeitgeber wenden

Bei einigen Betroffenen habe man Bezüge zu Infektionsfällen an der Arbeitsstelle ermittelt. Dabei sei ein Betrieb aus einer Nachbarkommune als Arbeitgeber von Winnender Personen mehrmals aufgefallen.

Um so etwas in Winnenden zu verhindern, will Holzwarth alle Arbeitgeber anschreiben und sie um eine erneute Prüfung und gegebenenfalls eine Verschärfung der Hygienemaßnahmen bitten. Insbesondere sollten diese innerbetrieblichen Testmöglichkeiten einrichten oder, falls bereits vorhanden, ausweiten.

Am Sonntag (14. März) meldet das Landratsamt 36 aktive Corona-Fälle aus Winnenden. Seit vergangenem Dienstag, 9. März, haben sich die Fälle damit fast verdoppelt. Gibt es in Winnenden etwa eine Art Hotspot oder verteilen sich die Infektionen? „Die Frage stellt sich uns, wir versuchen, das intern anhand der Kontaktpersonennachverfolgung derzeit nachzuvollziehen“, erklärte Oberbürgermeister Hartmut Holzwarth am Sonntagmittag auf Nachfrage.

Kaum Fälle in Kitas und Schulen

Am

Alle Abos jederzeit kündbar:
ZVW+ MONATLICH
Erster Monat gratis, danach 6,99 €/mtl.
ZVW+ JÄHRLICH
Statt 83,88 € (Zwei Monate gratis)
ZVW+ JÄHRLICH mit ePaper
mit täglichem Zugriff zum ePaper