Winnenden

Volkstrauertag in Winnenden: Mahnung zu Toleranz und Frieden

Soldatengraeber
Mahnmal und Soldatengräber auf dem Winnender Stadtfriedhof. © Gaby Schneider

Es ist eine Minderheit in der Bevölkerung, die den Zweiten Weltkrieg erlebt hat, und sie wird immer kleiner. Umso wichtiger ist es, dass die Erinnerung an das Leid von der Stadt und ihren Bürgern wachgehalten wird. In Winnenden und seinen Stadtteilen finden am Volkstrauertag, dem 14. November, und am Totensonntag, dem 21. November, die traditionellen Gedenkfeiern statt. An den beiden Gedenktagen erinnern sich Bürgerinnen, Bürger und Bürgermeister an die Opfer von Krieg und Gewalt, gleichzeitig sehen sie diese Tage als Mahnung zur Versöhnung, zur Toleranz und zum Frieden auf der ganzen Welt an, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt. Die Feiern sind öffentlich. Alle sind willkommen.

Da sich Baden-Württemberg derzeit in der Warnstufe befindet, müssen Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei öffentlichen Veranstaltungen im Freien die 3Gs (geimpft oder genesen oder mit Antigen-Schnelltest negativ getestet) nachweisen. Sollte bis zum Wochenende die Alarmstufe eintreten, gilt ausnahmslos 2G (geimpft oder genesen). Vor den Veranstaltungen werden in der Warn- und Alarmstufe die Kontaktdaten der Besucherinnen und Besucher abgefragt. Sofern der erforderliche Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann, gilt Maskenpflicht.

Die Gedenkfeiern im Einzelnen:

Volkstrauertag, 14. November

Breuningsweiler: 9 Uhr Gottesdienst in der Kirche, 9.45 Uhr Gedenkfeier auf dem Friedhof. Die Gedenkfeier wird mitgestaltet vom Posaunenchor Hanweiler. Im Anschluss an den Gottesdienst findet eine Kranzniederlegung auf dem Friedhof statt. Die Gedenkrede hält Stadtrat Andreas Herfurth, fünfter Stellvertreter des Oberbürgermeisters.

Hertmannsweiler: 10.15 Uhr Gottesdienst in der Kirche, 11.30 Uhr Gedenkfeier auf dem Friedhof. Die musikalische Umrahmung übernimmt der Posaunenchor Hertmannsweiler. Im Anschluss an den Gottesdienst findet eine Kranzniederlegung auf dem Friedhof statt. Die Gedenkrede hält Bürgermeister Norbert Sailer. Das Totengedenken spricht Stadtrat Erich Pfleiderer.

Winnenden: 10.30 Uhr Gottesdienst in der Schlosskirche, 11.30 Uhr Gedenkfeier auf dem Stadtfriedhof. Die musikalische Umrahmung übernimmt das städtische Blasorchester. Im Anschluss an den Gottesdienst findet eine Kranzniederlegung auf dem Friedhof statt. Die Ansprache hält Oberbürgermeister Hartmut Holzwarth. Das Totengedenken spricht Stadträtin Nicole Steiger, vierte Stellvertreterin des Oberbürgermeisters.

Totensonntag, 21. November

Höfen: 9 Uhr Gottesdienst in der Friedenskirche, 9.45 Uhr Gedenkfeier auf dem Friedhof. Der Gottesdienst wird mitgestaltet vom Posaunenchor Birkmannsweiler-Höfen-Baach. Die Ansprache hält Bürgermeister a. D. Paul Hug. Das Totengedenken spricht Stadtrat Richard Fischer, zweiter Stellvertreter des Oberbürgermeisters. Die Kranzniederlegung erfolgt durch Stadtrat Dr. Jürgen Hägele.

Hanweiler: 9 Uhr Gottesdienst in der Kirche Hanweiler, 9.45 Uhr Gedenkfeier auf dem Friedhof mit Kranzniederlegung. Die musikalische Umrahmung übernimmt der Posaunenchor Hanweiler. Die Gedenkrede hält Oberbürgermeister Hartmut Holzwarth. Das Totengedenken spricht Stadtrat Hans Ilg, erster Stellvertreter des Oberbürgermeisters.

Baach: 10.15 Uhr Gedenkfeier auf dem Friedhof. Die musikalische Umrahmung übernimmt der Posaunenchor der evangelisch-methodistischen Kirche. Im Anschluss an den Gottesdienst findet eine Kranzniederlegung auf dem Friedhof statt. Die Gedenkrede hält Bürgermeister Norbert Sailer. Das Totengedenken spricht Stadtrat Martin Oßwald-Parlow.

Birkmannsweiler: 10 Uhr Gottesdienst in der Kirche, 10.45 Uhr Gedenkfeier auf dem Friedhof. Der Gottesdienst wird mitgestaltet vom Posaunenchor Birkmannsweiler-Höfen-Baach. Die Gedenkrede hält Oberbürgermeister Hartmut Holzwarth. Das Totengedenken sprechen Schülerinnen und Schüler der Albertville-Realschule. Die Kranzniederlegung erfolgt durch Stadträtin Leonie König.

Bürg: 10.15 Uhr Gottesdienst in der Kirche Bürg, 11.30 Uhr Gedenkfeier am Ehrenmal. Die musikalische Umrahmung übernimmt der Posaunenchor der evangelisch-methodistischen Kirche. Im Anschluss an den Gottesdienst erfolgt die Kranzniederlegung am Ehrenmal. Die Gedenkrede hält Bürgermeister Norbert Sailer. Das Totengedenken spricht Stadträtin Bettina Jenner-Wanek.

Es ist eine Minderheit in der Bevölkerung, die den Zweiten Weltkrieg erlebt hat, und sie wird immer kleiner. Umso wichtiger ist es, dass die Erinnerung an das Leid von der Stadt und ihren Bürgern wachgehalten wird. In Winnenden und seinen Stadtteilen finden am Volkstrauertag, dem 14. November, und am Totensonntag, dem 21. November, die traditionellen Gedenkfeiern statt. An den beiden Gedenktagen erinnern sich Bürgerinnen, Bürger und Bürgermeister an die Opfer von Krieg und Gewalt,

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