Winnenden

Vor Ministerpräsidentenkonferenz: Wirte in Winnenden hoffen auf Lockerungen

Mittagstisch Balkangrill
Ylber Pnishi vom Balkan-Grill in der Marktstraße hofft auf baldige Lockerungen. © Benjamin Büttner

Bei einer Ministerpräsidentenkonferenz an diesem Mittwoch, 16. Februar, wollen die Länderchefs über weitreichende Lockerungen der Corona-Maßnahmen diskutieren. Auch ein Freedom-Day, an dem alle härteren Regeln fallen sollen, ist im Vorfeld des Treffens für den 20. März im Gespräch.

Dementsprechend hoffnungsvoll sind auch die Gastronomen in Winnenden. In Restaurants gilt für Besucher nach wie vor noch die 2G-Regel. „Hoffentlich gibt es Lockerungen“, sagt Ylber Pnishi, Inhaber des Balkan-Grills in der unteren Marktstraße. „Ich hoffe, dass sich so schnell wie möglich alles normalisiert. Aktuell macht es keinen Spaß“, seufzt er.

Nach wie vor spüre er, dass durch die geltenden Regeln weniger Gäste in sein Restaurant kommen. „Viele rufen an und fragen, ob auch nur ein Test reicht. Sie verstehen die Regeln nicht mehr“, erzählt Pnishi. Es sei zwar inzwischen etwas besser geworden, aber noch lange nicht so, wie es vor der Pandemie war.

Im Einzelhandel 3G bereits aufgehoben

Dadurch, dass im Einzelhandel 3G in Baden-Württemberg bereits in der vergangenen Woche aufgehoben wurde, ist jedoch auch er zuversichtlich, dass Gastronomen bald wieder jeden Gast bedienen dürfen. „Manchmal ist es schwierig, den Überblick zu behalten. Man hört Gerüchte, dass wieder etwas anderes gilt. Ich stehe mit Wirtschaftsförderer Timm Hettich in Kontakt, der mir meine Fragen beantwortet“, ist der Gastronom dankbar.

Frustriert ist derweil Aldo Del Negro, der Wirt vom La Piazza am Marktplatz. „Das Problem ist, dass viele Leute nach wie vor verunsichert sind. Viele unserer Stammgäste sind bereits älter. Diese kommen seit der Pandemie quasi gar nicht mehr.“

Hinzu komme, dass man als Wirt nicht mehr planen kann. „Es ist mal so und dann mal wieder so. Mal haben wir keine Reservierungen, deshalb weniger Personal, und dann ist plötzlich viel los, wir sind unterbesetzt. Andersherum genauso: Reservierungen sind da, und dann ist das Lokal doch leer“, berichtet Aldo Del Negro aus seinem momentanen Alltag. Für das Treffen der Ministerpräsidenten hat er wie Ylber Pnishi einen Wunsch: „Hoffentlich wird 2G abgeschafft“, sagt er.

„Hätte mir frühere Öffnung gewünscht“

Das sieht auch Wirtschaftsförderer Timm Hettich so, der in engem Austausch mit den Gastronomen steht. „Die meisten fiebern auf diese Konferenz hin. Sie wollen Lockerungen verbunden mit einer Perspektive“, weiß er.

Wie es momentan, laut kursierenden Besprechungsvorlagen aussieht, soll in der Gastronomie ab Anfang März gelockert werden. „Ich hätte mir frühere Öffnungen gewünscht“, sagt Hettich dazu. Wichtig sei es, dass Kunden und Gäste, die in die Stadt kommen, bald an nichts mehr denken müssen, „außer an die Maske“. An diese haben sich die Menschen größtenteils gewöhnt, so Hettichs Eindruck. „In der Gastronomie ist die Maskenpflicht ohnehin überschaubar, da sie nur am Platz oder auf dem Weg zur Toilette gilt.“

Bei einer Ministerpräsidentenkonferenz an diesem Mittwoch, 16. Februar, wollen die Länderchefs über weitreichende Lockerungen der Corona-Maßnahmen diskutieren. Auch ein Freedom-Day, an dem alle härteren Regeln fallen sollen, ist im Vorfeld des Treffens für den 20. März im Gespräch.

Dementsprechend hoffnungsvoll sind auch die Gastronomen in Winnenden. In Restaurants gilt für Besucher nach wie vor noch die 2G-Regel. „Hoffentlich gibt es Lockerungen“, sagt Ylber Pnishi,

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