Winnenden

Vorschau: Wahlgespräch zur Oberbürgermeisterwahl

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Am 21. Januar 2018 wählt Winnenden einen neuen Oberbürgermeister © Christine Tantschinez
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Am Montagabend im Gespräch: OB Kandidat Hartmut Holzwarth ... © Ralph Steinemann Pressefoto
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... und ZVW-Redakteur Martin Schmitzer. © Bernhardt

Winnenden. Noch elf Tage bis zur Oberbürgermeisterwahl. mit dem einzigen Kandidaten, Hartmut Holzwarth. Gespräch heißt: kein Vortrag, kein Monolog. Uns von der Winnender Zeitung ist wichtig, dass Winnender Bürger zu Wort kommen, unsere Leserinnen und Leser.

Auch wenn kein Gegenkandidat zur Verfügung steht, bietet diese Vorwahlzeit eine Chance: Jede und jeder kann etwas direkt zum OB-Kandidaten sagen, kann ihm erzählen, was ihm in den letzten acht Jahren weniger gefallen hat, kann ihn fragen, wie er selbst Entwicklungen und Entscheidungen in Winnenden beurteilt, kann ihm sogar sagen, ob er ihn wählt. Zugleich ist die Zeitungsveranstaltung in der Hermann-Schwab-Halle eine Gelegenheit, vor einem hoffentlich größeren Publikum kommunalpolitische Themen anzusprechen.

Es soll ein Abend in lockerer Atmosphäre werden. Unsere Zeitung hat die die Stadtkapellenband Stacapo gebeten, das Gespräch immer wieder mit Musik aufzulockern, und Bandleader Jürgen Berger hat angekündigt, dass auch Sängerin Sonja Eisenreich bei manchen Stücken singen wird, ähnlich, wie dies bei „Winnenden liest“ im September der Fall war.

An Anfang kommen Sprecher von Initiativen zu Wort

An diesem Abend soll auch dargestellt werden, dass Winnenden nicht vom Oberbürgermeister und der Stadtverwaltung alleine lebt, dass es Initiativen gibt, die Projekte in der Stadt vorwärtsbringen, die Altes und Vertrautes auffrischen, erhalten und wiederbeleben. Vertreterinnen und Vertreter solcher Initiativen werden am Anfang zu Wort kommen, und Kandidat Holzwarth wird erklären, wie er mit Initiativen und Projekten bisher umgegangen ist und wie er auf deren Wünsche reagieren will.

Der Aufruf unserer Zeitung, Leser mögen Fragen für das Wahlgespräch einsenden, ist angekommen. Einzelne Bürgerinnen und Bürger bitten uns, noch einmal mit dem Kandidaten über den Verzicht auf die Robert-Boehringer-Gemeinschaftsschule zu reden. Auch die Gartenhäuslesgeschichten sollen nicht ausgelassen werden, sagten uns einzelne Stücklesbesitzer, selbst wenn jetzt die Stadtverwaltung und OB Holzwarth schon in vielen wichtigen Einzelheiten umgeschwenkt hätten, müsse man weiter darüber reden. Obendrein haben uns zwei langjährige Zeitungsleser zwei große Vorschläge für die nächsten acht Jahre Winnenden weitergereicht, die wir jetzt noch nicht verraten, aber in der Veranstaltung am Montagabend auftragsgemäß öffentlich machen werden.

Das Publikum bestimmt den Lauf der Veranstaltung mit

Aber bevor die vorweg eingereichten Fragen besprochen werden, sind die spontan am Montagabend im Publikum aufkommenden Fragen und Aussagen wichtig. Jede und jeder soll und kann sich bemerkbar machen und sagen, was er denkt, meint und fragen möchte. Überraschende Fragen und Aussagen direkt aus der Bevölkerung sind die Würze des Abends, und sie dürfen bei Bedarf die meiste Zeit der Veranstaltung in Anspruch nehmen.

Radeln in der Fußgängerzone wird eines der Themen

Ein weiteres Reizthema kündigen wir allerdings jetzt schon an: Mehrere ältere Leserinnen und Leser baten uns, über das Radeln in der Fußgängerzone zu reden mit dem Kandidaten, der als amtierender Oberbürgermeister die Öffnung der Marktstraße für Radler befürwortete. Auf Wunsch unserer Redaktion wird die Winnender Bürgerin Angelika Bochnig erzählen, was sie als Rollstuhlfahrerin bereits mit Radlern in der Fußgängerzone erlebt hat. Wir werden den Kandidaten Holzwarth fragen, was er erlebt hat, und ob er Kontrollen für sinnvoll hält.

Kein Thema wird – falls aus dem Publikum nichts Gegenteiliges verlautet – die Bürgerservicestelle. Dazu sei wirklich alles gesagt, meinte eine Leserin. Alles andere – Sozialwohnungsbau, Gartenschau, Radwegverbindungen und, und, und – können aufkommen, wenn jemand im Publikum den Wunsch hat. Wir freuen uns über alle Impulse aus der Versammlung. Martin Schmitzer, Leiter der Lokalredaktion Winnenden, wird die Veranstaltung moderieren.
 


Dauer: 90 Minuten

Das Wahlgespräch der Winnender Zeitung zur OB-Wahl findet am Montag, 15. Januar, ab 19.30 Uhr in der Hermann-Schwab-Halle statt. Saalöffnung ist um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei.

OB-Kandidat Hartmut Holzwarth wird ganz kurz über seine Kandidatur sprechen. Viel Zeit bleibt für Fragen aus dem Publikum.

Veranstaltungsende ist um 21 Uhr vorgesehen.