Winnenden

Vortrag an Albertville-Realschule Winnenden: Was kann man für den Frieden tun?

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Anne Kruck spricht am 14. März in Winnenden. © Mathias Voelzke

Am Montagabend, 14. März, ist die zunächst einzige Gelegenheit, als Schulexterner die Ausstellung „Frieden machen“ im Foyer der Albertville-Realschule anzuschauen. Die Corona-Verordnung Schule lässt nicht zu, dass das Gebäude während der Unterrichtszeiten von Gästen betreten wird. Der Abend bietet außerdem in einer Zeit, da niemand mit einem Angriffskrieg auf europäischem Boden gerechnet hätte, einen vielversprechenden Vortrag. 

Friedensberaterin muss ihre Teilnahme absagen

Allerdings wird diesen Hans-Dieter Baumgärtner auf der Grundlage von Stichworten von Anne Kruck halten. Die Friedensberaterin der Berghof Foundation hat an der Erstellung der Ausstellung mitgearbeitet, kann aber heute (14.3.) aufgrund eines positiven Coronatests nicht aus Tübingen anreisen. 

Die Ausstellung zielt auf etwas Weiterführendes, Mut und Hoffnung Machendes ab: „Wie können Menschen aus der Zivilgesellschaft Beiträge zum Frieden leisten?“ Berichte und Bilder über Menschen aus 26 Konfliktregionen der Welt „zeigen, wie vielfältig die Friedensarbeit ist, welche Wege ganz normale Menschen trotz der Gewalterfahrung gefunden haben.“

Was bedeutet Friedensarbeit für uns vor Ort?

Anne Kruck wollte l im zweiten Teil ihres Vortrags darauf eingehen, was Friedensarbeit für uns vor Ort bedeutet. „Es kann der Lehrer sein, der seinen Raum für Gespräche öffnet, damit russische Kinder nicht auf dem Schulhof verprügelt werden“, sagte sie unserer Redaktion am Telefon am Freitag (11.3.) Anne Kruck hört bereits von solchen Fällen und warnt auch die Erwachsenen davor: „Tappen Sie nicht in die Freund-Feind-Falle, verurteilen Sie Russen nicht pauschal. Obwohl Russland einen brutalen Angriffskrieg führt, es gibt nie nur eine Seite der Medaille.“

Den Zuhörern am Montagabend wollte sie ein paar Punkte aufzählen, was aus Sicht der Friedenspädagogik jetzt wichtig ist. Zum Beispiel: „Gespräche und Solidarität mit allen.“ Auch diese Erkenntnisse lassen sich mit den Erfahrungen mit anderen Konfliktregionen wie Afghanistan, Syrien oder Ruanda verbinden. Auch wenn Anne Kruck nun nicht persönlich kommen kann, die Veranstaltung findet trotzdem statt, Beginn ist um 18 Uhr. Der Eintritt ist frei, es gilt die 3G-Regel und Maskenpflicht im Gebäude während des gesamten Abends.

Am Montagabend, 14. März, ist die zunächst einzige Gelegenheit, als Schulexterner die Ausstellung „Frieden machen“ im Foyer der Albertville-Realschule anzuschauen. Die Corona-Verordnung Schule lässt nicht zu, dass das Gebäude während der Unterrichtszeiten von Gästen betreten wird. Der Abend bietet außerdem in einer Zeit, da niemand mit einem Angriffskrieg auf europäischem Boden gerechnet hätte, einen vielversprechenden Vortrag. 

Friedensberaterin muss ihre Teilnahme

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