Winnenden

Warum hinter der Postfiliale an der Winnender Wallstraße abgeschleppt wird

Pfleiderer, Hettich, Holzwarth, Richter
Vermieter Klaus-Martin Pfleiderer, OB Hartmut Holzwarth, Familie Richter und Timm Hettich. © Stadt Winnenden

Seit über einem Jahr läuft die Postfiliale in der Marktstraße wieder und hat sehr viel Kundschaft, wie man täglich beobachten kann. Die Stadt und OB Holzwarth sind froh, dass Familie Richter dafür gewonnen wurde, die Postagentur zu übernehmen, nachdem die Postbank die Filiale aufgegeben hatte.

Weil nun ein Jahr abgelaufen ist, luden Oberbürgermeister Hartmut Holzwarth und Wirtschaftsförderer Timm Hettich zum Arbeitsgespräch ins Rathaus ein. Wir veröffentlichen Auszüge aus einer Pressemitteilung der Stadt dazu. Die Beteiligten erfuhren, dass der Betrieb einer Postfiliale einige Herausforderungen mit sich bringt.

„Parkplätze sind für Kunden“

Verärgerte Kunden aufgrund verschollener Pakete, falsch frankierter Päckchen und längeren Warteschlangen sind oftmals ein Ärgernis, das nicht nur bei den Kunden für Unmut, sondern auch bei den Betreibern für Bauchschmerzen sorgt, da sie auf entsprechende Pannen keinen Einfluss haben.

Auch die zur Postfiliale zugehörigen Parkplätze im rückwärtigen Bereich der Stadtkirche führen hin und wieder zu Konflikten, schließlich werden Falschparker nicht nur verwarnt, sondern direkt abgeschleppt. Diese rigorose und abschreckende Maßnahme war, so schreibt die städtische Pressesprecherin, für Familie Richter unumgänglich, schließlich seien die Parkplätze für Kunden der Postfiliale und deren Mitarbeiter bestimmt. Große und schwere Pakete könnten so auf kurzem Wege in der Postfiliale abgegeben werden und ersparten größere Umwege durch die Innenstadt. Auch nach Ladenschluss und an Wochenenden seien die Parkplätze ausschließlich für Kunden und Mitarbeiter der Post vorgesehen.