Winnenden

Wie die Grundschule Höfen ukrainische Kinder integriert

Ukrainische Schüler
Ukrainischer Schüler (Symbolfoto). © Alexandra Palmizi

Wenn Kinder aus der Ukraine hier zur Schule gehen wollen, aber noch kein Deutsch können, müssen sie nicht zwingend Vorbereitungsklassen besuchen. Diese gibt es zum einen nicht an jeder Grundschule, außerdem waren sie oft schon vor dem Ukraine-Krieg ziemlich voll. „Wir haben seit Ende April zwei Kinder aus der Ukraine bei uns“, sagt Petra Riefler, Rektorin der Grundschule Höfen. „Es ist für sie ein einfacherer Weg als über die Vorbereitungsklasse und es klappt sehr gut.“ Zumal eine Mitarbeiterin der Schulkindbetreuung als Dolmetscherin fungieren kann.

„Die Mädchen, eines neun Jahre alt und in der zweiten Klasse, das andere in der ersten Klasse, sind mit ihren Müttern privat in Höfen untergekommen und haben dadurch Kontakte zu den Nachbarskindern. Sie lernen Deutsch und fühlen sich aufgehoben“, hat Peter Riefler einen guten Eindruck von dem Vorgehen, das vom staatlichen Schulamt unterstützt wird.

„Vor allem der Anmeldebogen, der eins zu eins ins Ukrainische übertragen worden ist, hilft uns als Schule“, berichtet Riefler, vom Kultusministerium hat sie Bildkarten bekommen, auf denen deutsche und ukrainische Begriffe für das Bild stehen.

Roller und Helme besorgt

„Damit wir eine Übersetzungs-App für die Lehrerinnen kaufen und die Kinder damit besser unterstützen können, haben Eltern vor den Osterferien Teig gespendet, 260 Waffeln gebacken und die Kinder haben sie gekauft und Geld gespendet. Da sind über 600 Euro zusammengekommen“, freut sich die Schulleiterin über die beachtliche Solidarität und das große Engagement der Höfener.

„Mehrere Familien haben Ukrainer aufgenommen, kümmern sich, begleiten die Menschen“, weiß sie. Für die beiden Mädchen, das eine spreche für sein Alter schon erstaunlich gut Englisch, haben Eltern kurzerhand Roller und Helme besorgt, damit sie auch beim Radaktionstag mitmachen können. „Fahrrad fahren konnten sie noch nicht. Was die Eltern organisiert haben, damit die Kinder nicht von dem Projekt ausgeschlossen waren, ist einfach vorbildlich.“

Wenn Kinder aus der Ukraine hier zur Schule gehen wollen, aber noch kein Deutsch können, müssen sie nicht zwingend Vorbereitungsklassen besuchen. Diese gibt es zum einen nicht an jeder Grundschule, außerdem waren sie oft schon vor dem Ukraine-Krieg ziemlich voll. „Wir haben seit Ende April zwei Kinder aus der Ukraine bei uns“, sagt Petra Riefler, Rektorin der Grundschule Höfen. „Es ist für sie ein einfacherer Weg als über die Vorbereitungsklasse und es klappt sehr gut.“ Zumal eine

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