Winnenden

Wie die Stadt Winnenden den Streuobstbau 2022 fördert

Apfel Mostobst bei Weiler zum Stein
Apfelbaum. © Gabriel Habermann

Gemeinderat und Stadtverwaltung ist der Erhalt der Streuobstwiesen ein wichtiges Anliegen. Im Fördertopf „Streuobstbau“ stehen in diesem Jahr wieder Gelder zur Verfügung. Ab sofort können Anträge für zwei Teile des Förderprogramms neu gestellt werden. Achtung: Anträge aus den vergangenen Jahren werden nicht automatisch ins neue Jahr übernommen.

Für was gibt es Zuschüsse?

Die Anpflanzung eines Obstbaumes mit mindestens 1,60 Meter Stammhöhe wird mit 14 Euro je Baum gefördert. Die Pflanzung eines Halbstammes mit 1,20 bis 1,60 Metern Höhe wird mit sieben Euro je Baum gefördert. Der Gutschein im Antrag wird an der Infotheke mit einem städtischen Dienstsiegel versehen.

Beim sogenannten „Baumpflegegeld“ beträgt der Zuschuss weiterhin fünf Euro je Baum. Ziel ist die Erhaltung von charakteristischen Streuobstwiesen mit Bäumen, die einen ausgeprägten Stamm beziehungsweise eine Krone haben.

Zu beachten ist, dass Pflegeschnitte im Altbestand auf den jeweiligen gleichen Grundstücken nur alle zwei Jahre gefördert werden.

Die Antragsteller sollen auf ihren Wiesen zudem die Bäume am Anfang und am Ende des Grundstückes mit den zu fördernden Obstbäumen am besten mit einem rot-weißen Flatterband in der Baumkrone oder am Baumstamm markieren.

Haben Antragsteller auch Pflichten?

Bei Beantragung des Baumpflegegeldes übernimmt der Antragsteller die verpflichtende Bewirtschaftung beziehungsweise Pflege des Grünlands unter und zwischen den Bäumen. Wie und wie oft er mäht (mindestens einmal im Jahr), spielt dann keine Rolle mehr.

Wo findet man Anträge und Richtlinien?

Die jeweiligen Anträge und Richtlinien werden an der Infotheke im Winnender Rathaus ausgegeben. Sie können auch auf der Internetseite der Stadt abgerufen werden unter „www.winnenden.de“, Pfad: Bauen&Umwelt, Streuobstwiesen_Förderprogramme.

Die Stadt bittet darum, die Richtlinien durchzulesen und zu prüfen, ob das Grundstück und die darauf stehenden Obstbäume überhaupt den Fördervoraussetzungen entsprechen. „Eine Bearbeitung der Anträge erfolgt nur, wenn alle Angaben vollständig sind“, heißt es in der Pressemitteilung.

So ist auch eine Doppelförderung ausgeschlossen. Man muss sich entscheiden, ob man Zuschüsse bei der Stadt beantragt oder beim Land (für Obstbaumschnitt im Rahmen des Streuobstförderprogramms), Infos unter http://www.streuobst-bw.info/

Gibt es eine Abgabefrist?

Fürs „Baumpflegegeld“ muss der Antrag bis 31. Oktober 2022 beim Umweltschutzbeauftragten der Stadt Winnenden, Jürgen Kromer, eingereicht werden. Er steht auch für Fragen unter Telefon 0 71 95/1 32 04 zur Verfügung.

Gemeinderat und Stadtverwaltung ist der Erhalt der Streuobstwiesen ein wichtiges Anliegen. Im Fördertopf „Streuobstbau“ stehen in diesem Jahr wieder Gelder zur Verfügung. Ab sofort können Anträge für zwei Teile des Förderprogramms neu gestellt werden. Achtung: Anträge aus den vergangenen Jahren werden nicht automatisch ins neue Jahr übernommen.

Für was gibt es Zuschüsse?

Die Anpflanzung eines Obstbaumes mit mindestens 1,60 Meter Stammhöhe wird mit 14 Euro je Baum gefördert.

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