Winnenden

Winnenden: Größere Räume retten VHS-Kurse trotz Corona

VHS
Andreas Frankenhauser, Leiter der VHS, Bürgermeister Norbert Sailer, Vorsitzender der VHS, und Susanne Liebrich, Leiterin der Abteilung Hochbau im Stadtbauamt, freuen sich über den gelungenen Umbau der VHS-Räume in der Wiesenstraße (von links). © VHS

Wo vorher neun Teilnehmende Platz hatten, ist jetzt Raum für 16, wo drei Büros waren, befindet sich nun ein großer Raum für Gesundheitskurse. In der Wiesenstraße 10 sind neue große Räume entstanden. Die Umbauten ermöglichen der Volkshochschule (VHS), viele Kurse trotz Corona-Vorgaben fortzuführen. Das berichtet die VHS in einer Pressemiteilung. Es hätte aber auch anders kommen können: Weil die meisten Unterrichtsräume im Stammgebäude im Alten Rathaus zu klein sind, um Abstände einhalten zu können, und Sporthallen für Bewegungskurse wegfielen, drohte der kommunalen Weiterbildungseinrichtung auch im Herbstsemester ein Ausfall vieler Kurse und damit ein weiterer hoher finanzieller Verlust.

In dieser Situation sei die Idee entstanden, Räume in der Wiesenstraße zusammenzulegen und gleichzeitig aus den ehemaligen Büros der Stabsstelle für Integration einen großen Raum zu schaffen. Stadtbauamt, Volkshochschulleitung und Handwerker arbeiteten zusammen und dann ging es ganz schnell: Im Juli begannen die Planungen, im August wurde umgebaut und im September konnten bereits wieder die ersten Kurse stattfinden.

„Hier wurde im Sommer richtig gezaubert“, freut sich Bürgermeister Norbert Sailer, Vorsitzender des Trägervereins angesichts der hellen, renovierten Räume. Auch Susanne Liebrich, Leiterin der Abteilung Hochbau im Stadtbauamt, zeigt sich beim Vor-Ort-Termin zufrieden mit dem Ergebnis und dem guten Verlauf der Bauarbeiten. „Im Sommer ist es zwar schwierig, Handwerker zu bekommen, aber wir hatten gute Firmen vor Ort“, erzählt sie.

Für den Volkshochschulleiter Andreas Frankenhauser ist es wichtig, dass in den neuen Räumlichkeiten genug Abstand gehalten werden kann, um Integrationskurse fortzuführen, und auch für die Zeit nach Corona Platz gewonnen wurde. Mit dem Ausbau stehen der Volkshochschule nun weitere barrierefreie Räume in guter Lage zur Verfügung. „Insbesondere für den Bewegungsbereich suchen wir jedoch weiterhin geeignete große Räumlichkeiten, in denen wir dauerhaft bleiben können“, betont der Vorsitzende, Bürgermeister Sailer.