Winnenden

Winnenden: Zwei Bäume an der Wallstraße gefällt - warum?

Baumleid
Gegenüber vom Stadtkirchenparkplatz haben die Stadtgärtner zwei Bäume fällen müssen. © Alexandra Palmizi

Am Stumpf kann selbst ein Laie meist erkennen, warum ein Baum gefällt werden musste. Nicht so bei den beiden Überbleibseln an der Wallstraße. „Die Bergkirschen sind oben, in zwei Metern Höhe, veredelt“, erläutert Armin Schröder von der Stadtgärtnerei auf Nachfrage unserer Zeitung. „Daher sehen die Reste gut aus.“ Probleme haben die betroffenen Bäume aber oben, über der Veredelungsstelle und dem „Riesenstamm“, entwickelt.

Die Bergkirschen blühen im Frühjahr rosa entlang der Wallstraße. In Höhe von Kik und vom Pflüger’schen Haus fällt die Blüte dieses Jahr also aus. Damit das Straßenbild gewahrt bleibt, werden die Stadtgärtner wieder Bergkirschen setzen – allerdings erst im November, wenn die Bäume im Spätherbst bei feuchter Witterung gut anwachsen können.

Erfreuliches vom Auslichten am Eschenweg

Die Stadtgärtnerei im Bauamt der Stadt Winnenden hat indes auch Erfreuliches zu berichten. Armin Schröder meldet, dass das verwilderte Wäldchen am Eschenweg erfolgreich durch eine beauftragte Firma ausgelichtet wurde. „Die Anwohner haben die Zufahrt immer frei gehalten, Verständnis gezeigt und interessiert nachgefragt. Das ist alles andere als selbstverständlich“, freut sich Armin Schröder von der Stadtgärtnerei. Per Zettel in die Briefkästen hat er sich für das kooperative Verhalten bedankt.

Paulinenpflege und Stadt haben gemeinsam den Auftrag erteilt, nachdem das Wäldchen jahrzehntelang wuchs, wie es wollte. Viele Bäume waren viel zu groß geworden für den Standort, einige drohten umzufallen.

Geplant war nun noch, Nistkästen für Vögel und Fledermäuse aufzuhängen. Obwohl sie im Winter bestellt wurden, muss die Stadt nun bis zur Kalenderwoche 42 warten, bis sie sie aufhängen kann. Der Hersteller hat derart viele Bestellungen, dass er nicht hinterherkommt.

Am Stumpf kann selbst ein Laie meist erkennen, warum ein Baum gefällt werden musste. Nicht so bei den beiden Überbleibseln an der Wallstraße. „Die Bergkirschen sind oben, in zwei Metern Höhe, veredelt“, erläutert Armin Schröder von der Stadtgärtnerei auf Nachfrage unserer Zeitung. „Daher sehen die Reste gut aus.“ Probleme haben die betroffenen Bäume aber oben, über der Veredelungsstelle und dem „Riesenstamm“, entwickelt.

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Die Bergkirschen blühen im Frühjahr rosa entlang der

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