Winnenden

Winnender Firma putzt Erlöserkirche

Reinigung Erlöserkirche Jerusalem Kärcher Kultursponsoring_0
Arbeit an der Erlöserkirche. © Alexander Roth

Winnenden/Jerusalem. Kärcher hat Teile der Fassade der Erlöserkirche im Herzen Jerusalems unentgeltlich gereinigt. Der Winnender Putzgerätehersteller hat noch vor den Osterfeiertagen zudem Testflächen für zukünftige Reinigungsarbeiten angelegt und weitere Hilfe für die geplante Gesamtsanierung der deutschen evangelischen Kirche angeboten.

Die Reinigung der Außenfassade wurde ohne Reinigungsmittel und chemische Zusätze mit einem Heißwasser-Hochdruckreiniger durchgeführt. Mit einem HDS 12/18 in der Dampfstufe ohne Druck wurden Teile der Fassade im restauratorischen Sinne schonend von alten Farbaufträgen, Stäuben und anderen Schmutzschichten befreit. Dies brachte den für die Architektur Jerusalems typischen weißen Kalkstein (Meleke) wieder zum Vorschein. Probst Wolfgang Schmidt freut sich bereits auf die weitere Zusammenarbeit: „Mit Spannung und Vorfreude schauen wir einem vielversprechenden Projekt entgegen.“

Gerätespende überreicht

Reinigungsexperten von Kärcher überreichten der Erlöserkirche im Rahmen des Kultursponsorings außerdem einen Nass-/Trockensauger als Gerätespende. Mit ihm wollen die Mitarbeiter der Kirche Salzausblühungen schonend von der Steinoberfläche im Kreuzgang abnehmen. In den Jahren 1893 bis 1898 auf dem Grundriss der Kreuzfahrerkirche Santa Maria Latina erbaut, ist die Erlöserkirche eine deutsche evangelische Kirche in der Altstadt Jerusalems. Ihr Turm ist ein unverkennbarer Bestandteil der Stadtsilhouette.

Weltweit 140 Denkmäler gereinigt

Kärcher hat im Rahmen seines Kultursponsoringprogramms seit 1980 weltweit über 140 Denkmäler restauratorisch gereinigt. Dazu zählen die Kolonnaden des Petersplatzes in Rom, das Brandenburger Tor in Berlin, die Christusstatue in Rio de Janeiro, die über 3300 Jahre alten Memnonkolosse im oberägyptischen Luxor und die Präsidentenköpfe am Mount Rushmore. Die Reinigungen finden stets in enger Zusammenarbeit mit Denkmalschützern, Restauratoren und Kunsthistorikern statt.