Winnenden

Winnender Fridays-for-Future-Gruppe spendet einen Bergahorn

Tag des Baumes
Oberbürgermeister Hartmut Holzwarth, Charlotte Heinzelmann, Sprecherin „Fridays for Future“ Ortsgruppe Winnenden, und Stadtgärtner Andreas Reischl. © Stadt

Die Fridays-for-Future-Ortsgruppe hat der Stadt einen Baum gespendet. Charlotte Heinzelmann, Sprecherin der Gruppe, überreichte diesen symbolisch an Oberbürgermeister Hartmut Holzwarth. Anlass für die Spende ist der Tag des Baumes. Eingepflanzt sei der Bergahorn laut einer Pressemitteilung der Stadt bereits im Vorfeld von Mitarbeitern der Stadtgärtnerei in Höfen zwischen Spielplatz und Wassertretbecken. Die Ortsgruppe wählte das Datum für die Übergabe demnach ganz bewusst: Freitag, der 19. März. Am selben Tag beteiligten sich über 250 Fridays-for-Future-Ortsgruppen in ganz Deutschland an einer weltweiten Aktion, darunter auch die Winnender Gruppe mit einer coronakonformen Menschenkette auf der Markstraße.

Hilfe für Insekten

Der frisch gepflanzte Baum stehe stellvertretend als Symbol der Klimagerechtigkeit und gegen die Rodung der vielen Bäume im Dannenröder Forst. Keinesfalls solle er als Kompensation zu sehen sein, betonte Charlotte Heinzelmann, denn das sei nicht möglich. Trotzdem soll der Bergahorn ein Zeichen sein für besseres Klima. Zumal der Bergahorn durch Bienen und Fliegen bestäubt wird und damit hilft, den Insektenbestand zu sichern.

Baum kann 500 Jahre alt werden

Laut Pressemitteilung der Stadt mag es der Bergahorn gerne sonnig bis halbschattig. Er sei ein relativ anspruchsloser Baum, der zwar gerne frische bis feuchte kalkhaltige Böden mag, aber keine Staunässe. Sehr empfindlich sei er gegen Luftverschmutzung. An einem geeigneten Standort könne der Baum ein Alter von bis zu 500 Jahren erreichen. Aufgrund seiner Blätter wird er häufig mit der Platane verwechselt.