Winnenden

Winnender Methodisten bieten an Pfingsten zwei Modelle an: indoor und outdoor

Pfingst-Gottesdienste
Jeweils eine Bank bleibt leer zwischen den Gottesdienstbesuchern in der Jubiläumskirche, nur unsere Fotografin durfte kurz auf die Empore. © ALEXANDRA PALMIZI

Die evangelisch-methodistische Kirchengemeinde hat am Pfingstwochenende wieder die ersten öffentlichen Gottesdienste gefeiert – in drei Varianten, für jeden etwas, wie Pastor Thomas Mozer berichtet. „In Berglen-Rettersburg hatten wir sozusagen volles Haus, für die 13 Plätze haben sich 13 vorher angemeldet“, erzählt er lachend.

In der Jubiläumskirche in Winnenden war der Aufwand für die Ehrenamtlichen am größten, für die dort nur möglichen 30 Sitzplätze, wobei mehrere Menschen aus einem Haushalt zusammensitzen dürfen, waren fünf Ordner im Einsatz. „Sie führten die Besucher zu ihren Plätzen, weil wir nicht, wie im Supermarkt, Schilder und Wegmarkierungen anbringen konnten“, sagt er. Rot-weiße Absperrbänder brauchte es aber offenbar doch.

Nur wenigen fehlt das Singen sehr

Zu diesen beiden Indoor-Angeboten gab's auch für die Frischluftfreunde etwas zur Auswahl, im Schulhof der Grundschule in Birkmannsweiler, direkt ums Eck der dortigen Methodistenkirche. „Ich war erstaunt, dass 50 Besucher gekommen sind“, sagt Mozer. „Für viele ist es draußen unaufgeregter, dabei geht es aber weniger um die Angst vor Ansteckung, sondern um das Empfinden: Wie tut mir Beten und Feiern gut?“ Dass sich nach Gottesdiensten in Deutschland so viele angesteckt haben, beschäftigte die Besucher, „sie fragten sich, was dort falsch gemacht wurde.“

Letztlich kamen aber sehr viele positive Rückmeldungen an Mozer: „Wir hatten auch verschiedene Musikbeiträge, nur einer oder zwei sagten, dass ihnen das Singen sehr fehle.“ Den meisten habe es gutgetan, miteinander zu feiern, die vertrauten Gesichter wiederzusehen und sich „trotz Abstand wahrnehmen zu können“.

Von organisatorischer Seite schön war, dass alles reibungslos geklappt hat, angefangen mit der „Anfrage bei Oberbürgermeister Holzwarth und der Schule, ob wir den Schulhof nutzen dürfen.“ Thomas Mozer und die Ehrenamtlichen werden nun die Erfahrungen der drei Gottesdienste auswerten und überlegen, was verändert, was nachjustiert werden soll. Ein bisschen so, wie's die Politiker, die Landratsämter und Kommunen im großen Stil mit Vorgaben und ihren Umsetzungen auch machen.

Die evangelisch-methodistische Kirchengemeinde hat am Pfingstwochenende wieder die ersten öffentlichen Gottesdienste gefeiert – in drei Varianten, für jeden etwas, wie Pastor Thomas Mozer berichtet. „In Berglen-Rettersburg hatten wir sozusagen volles Haus, für die 13 Plätze haben sich 13 vorher angemeldet“, erzählt er lachend.

In der Jubiläumskirche in Winnenden war der Aufwand für die Ehrenamtlichen am größten, für die dort nur möglichen 30 Sitzplätze, wobei mehrere Menschen aus

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