Winnenden

Winnender Schulleiter Sven Kubick: Zwei Drittel der Schüler tragen weiter Maske

Schulleben
Noch immer tragen viele Schülerinnen und Schüler Maske im Unterricht. © Alexandra Palmizi

Die Maske hat ausgedient? Es lebe die Maske! Rund zwei Drittel aller Schüler an der Albertville-Realschule Winnenden, schätzt Schulleiter Sven Kubick, tragen weiterhin Mund-Nasen-Schutz. Gerade die Älteren, die mitten in der Vorbereitung auf die schriftliche Abschlussprüfung stecken, wollen auf keinen Fall in Quarantäne landen. Zahlreiche Corona-Fälle gibt es an den Schulen noch immer, auch wenn die Zahlen deutlich niedriger sind als noch Mitte März, als zeitweise fünf Prozent aller Winnender Schülerinnen und Schüler sich in häuslicher Isolation befanden.

Aktuell 90 Corona-Fälle an Winnender Schulen

185 Fälle hatten die Schulen damals an das Rathaus gemeldet. In dieser Woche (Stand: Donnerstagvormittag) sind 30 Kinder an den Grundschulen betroffen (16 per PCR-Test positiv getestet, 14 per Schnelltest) und weitere 60 an den weiterführenden Schulen (22 per PCR-Test positiv getestet, 38 per Schnelltest). Das macht insgesamt 90 Corona-Fälle unter den insgesamt 3457 Kindern und Jugendlichen. Damit sind rund 2,6 Prozent der Schüler und Schülerinnen aktuell von einer Infektion betroffen.

Weitere 17 befinden sich nach Angaben der Stadt noch als Kontaktpersonen in Quarantäne.

Nur verständlich also, dass – ähnlich wie im Supermarkt – auch an den Schulen noch viele Kinder und Jugendliche, aber auch Lehrer mit Masken zu sehen sind. Albertville-Schulleiter Sven Kubick hat seinem Kollegium bis zu den Osterferien zumindest die Empfehlung ausgesprochen, weiterhin einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen – eine Vorgabe sei das aber nicht, wie er betont. „Wir wollen natürlich den Ausfall von vielen Lehrkräften vermeiden“, sagt Kubick, „und sind mit den Masken bislang gut gefahren.“ Nur wenige Lehrerinnen und Lehrern seiner Schule seien bislang an Corona erkrankt. Er selbst trage seine Maske weiterhin, vor allem im Unterricht.

Bloß den Osterurlaub nicht gefährden

Unter den Jugendlichen sind es insbesondere jene, die im Mai ihre schriftlichen Abschlussprüfungen schreiben, unter denen die Maskenquote hoch ist. „Es gibt aber durchaus auch jüngere Schüler, die Maske tragen nach wie vor. Ich finde es absolut in Ordnung, wenn Familien mit ihren Kindern im Gespräch klären, ob sie die Masken weiterhin tragen oder weglassen wollen“, sagt Kubick. Er sei allerdings gespannt, wie sich das Thema nach den Osterferien entwickle – aktuell gehe es manchen Eltern vielleicht noch darum, den bereits gebuchten Urlaub nicht zu gefährden.

Im Gespräch mit seinen Schülern selbst hat Sven Kubick ganz unterschiedliche Haltungen festgestellt: „Manche sagen, sie seien froh, sie kriegen jetzt viel besser Luft. Andere sagen: Jetzt haben wir uns schon so an die Masken gewöhnt, jetzt können wir sie gleich auflassen, bis das Ganze rum ist.“

Die Maske hat ausgedient? Es lebe die Maske! Rund zwei Drittel aller Schüler an der Albertville-Realschule Winnenden, schätzt Schulleiter Sven Kubick, tragen weiterhin Mund-Nasen-Schutz. Gerade die Älteren, die mitten in der Vorbereitung auf die schriftliche Abschlussprüfung stecken, wollen auf keinen Fall in Quarantäne landen. Zahlreiche Corona-Fälle gibt es an den Schulen noch immer, auch wenn die Zahlen deutlich niedriger sind als noch Mitte März, als zeitweise fünf Prozent aller

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