Winnenden

Winnender Wasserrohrbruch vom Sonntag (27.09.): Neue Erkenntnisse zur Ursache

Rohrbruch
Andreas Klaus zeigt das geborstene Rohr aus dem Winnender Untergrund. © Benjamin Büttner

Wie konnte es sein, dass ein Wasserrohr aus duktilem Gusseisen bricht und halb Winnenden für einige Stunden ohne Trinkwasser ist? Dieses Rätsel lösen gerade die Winnender Wasserwerkmonteure Markus Fried und Andreas Klaus. Mehr als einen Tag hat es gedauert, bis sie in 2,50 Meter Tiefe an das am Sonntag gebrochene Wasserrohr gelangt sind. Immer wieder wurde das Rohr von Schlammmassen bedeckt, kaum war es freigeräumt. Sie sägten vom Rohr ein Teil ab und nahmen es mit in ihre Werkstatt an der Wiesenstraße. Aber schon am Ort stellten sie fest: Das Rohr hat einen vier Meter langen Riss auf der Unterseite.

Der Wasserdruck hatte in der Nacht zum Sonntag den Riss aufgedrückt. Es muss um 1 Uhr gewesen sein, denn um diese Zeit sackte der Wasserstand im Hochbehälter ab, wie Markus Fried im Gespräch mit unserer Zeitung erklärte.

Reparatur mit einer Rohr-in-Rohr-Lösung

Das Rohr ist etwa 60 Jahre alt und aus einem der besten Materialien für Rohre gebaut, aus duktilem Eisenguss. „Der ist dehnbarer und fester als der übliche Grauguss“, erklärt Andreas Klaus. Eigentlich kann er gar nicht aufspringen. „So ein Rohr hält normalerweise 100 Jahre“, sagt Klaus. Den Bruch vom Sonntag kann sich der Monteur nur mit dem feuchten Milieu in 2,50 Meter Tiefe erklären. Das Eisenrohr ist sichtlich korrodiert und war an der Unterseite so dünn, dass es dort den Riss bekam.

Nächste Woche werden die Stadtwerke ein neues Kunststoffrohr in das alte Rohr einschieben und damit den Schaden so beheben, dass Anwohner wenig gestört werden, so Stadtwerke-Geschäftsführer Jochen Mulfinger.

Wie konnte es sein, dass ein Wasserrohr aus duktilem Gusseisen bricht und halb Winnenden für einige Stunden ohne Trinkwasser ist? Dieses Rätsel lösen gerade die Winnender Wasserwerkmonteure Markus Fried und Andreas Klaus. Mehr als einen Tag hat es gedauert, bis sie in 2,50 Meter Tiefe an das am Sonntag gebrochene Wasserrohr gelangt sind. Immer wieder wurde das Rohr von Schlammmassen bedeckt, kaum war es freigeräumt. Sie sägten vom Rohr ein Teil ab und nahmen es mit in ihre Werkstatt an der

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