Winnenden

Winnenderin bei "The Voice of Germany": Wie Julia Doubrawa ihren Auftritt im TV bewertet

Julia Doubrawa
Julia Doubrawa bei „The Voice of Germany“. © Andre Kowalski/Prosieben

Fernsehzuschauer aus Winnenden sind am Donnerstagabend (8. September) wieder einmal auf die Folter gespannt worden. Wer sich interessiert hat, ob Julia Doubrawa aus Hertmannsweiler sich für die Livesendungen der Musikshow „The Voice of Germany“ auf Prosieben qualifiziert, der musste bis in den späten Abend vor dem Bildschirm ausharren. Gewohnt ist man dies allerdings schon aus dem Frühjahr, als mit Kashmira Maduwege ebenfalls eine Winnenderin bei „Germany‘s Next Topmodel“ aufgetreten ist und ebenfalls für Nervenflattern in den Haushalten gesorgt hat.

Stimme steht im Vordergrund

Sänger um Sänger trat also vor die vierköpfige Jury um Mark Forster, Stefanie Kloß, Peter Maffay und Rea Garvey. Das Besondere: Die Juroren haben nicht gesehen, wer auf der Bühne steht.

Es soll schließlich um die Stimme gehen. Dreht sich ein Jurymitglied um, hat der Kandidat überzeugt und jener Juror fungiert fortan als sein „Coach“.

Dann endlich: „Mein Name ist Julia Doubrawa und ich komme aus Winnenden in der Nähe von Stuttgart“, so die Kandidatin in einem Einspieler. Den Versuch, ihre Heimat zu verschleiern, unternahm sie erst gar nicht und schwäbelte munter daher.

Im Film zu sehen waren auch Teile Winnendens, unter anderem das Rathaus. Hier arbeitet Doubrawa im Sozialamt, erklärte, dass sie aus einer klassischen Beamtenfamilie stamme. „Dankbar bin ich für mein Team im Rathaus“, lobte die Kandidatin ihre Kolleginnen. Schließlich begegnen ihr immer wieder auch schwere Schicksale, es sei wichtig, dann auch mit den Kollegen darüber sprechen zu können.

Neben dem Arbeitsplatz war das Filmteam von Prosieben auch beim Fußballtraining zu Gast. Doubrawa spielt im Tor der Spielgemeinschaft VfR Birkmannsweiler / SSV Steinach. Hält dort den Kasten sauber, versucht es zumindest. Im Einspieler der Sendung erwähnte sie mit einem Lachen, dass die Abwehr nicht immer ganz so sattelfest sei, die Stürmerinnen dies allerdings glücklicherweise ausgleichen.

Mitgebracht zum Dreh nach Berlin hatte Julia Doubrawa ihre Mutter, den Bruder und eine Freundin. Um das Lied, mit dem sie die Juroren von sich überzeugen wollte, war lange ein Geheimnis gemacht worden: „Wo fängt dein Himmel an“ von Philipp Poisel. Auf den Zuschauerrängen brandete immer wieder Applaus auf. Ein gutes Zeichen? Die Juroren schauten sich mehrmals an. Aber: Keiner drehte sich um. Der Traum von den Liveshows, für Julia Doubrawa war er nach der sogenannten „Blind Audition“ ausgeträumt.

Doubrawa erklärte noch, dass sie gerne auch eigene Lieder schreibt, in Kneipen und auf Hochzeiten auftritt. Juror Mark Forster lobte Doubrawas ehrliche Art, mit der sie ihre eigene Geschichte schreiben werde.

Mit Freunden im Glückskind geschaut

Nach der Ausstrahlung der Sendung erreichen wir sie am Telefon. „Es war eine megatolle Erfahrung, auch wenn es natürlich immer schade ist, wenn man nicht weiterkommt“, sagt die Sängerin, die ihren Auftritt am Donnerstagabend mit Freunden im Café Glückskind geschaut hat. Das Ausscheiden sei für sie kein Beinbruch. „Am Tag nach dem Auftritt habe ich das Ganze erst so richtig realisiert. Da sind dann aber schon ein paar Tränchen gekullert“, gibt sie einen Einblick in ihre Gefühlswelt.

Gefreut hat sich die 29-Jährige über den Schnitt des Filmteams. „Ich fand es wirklich schön, wie ich dargestellt wurde“, lobt sie. Ein Problem damit, sich selbst im Fernsehen zu sehen, hatte sie nicht. „Ich hab‘ es mir schlimmer vorgestellt“, sagt sie mit einem Lachen.

Fernsehzuschauer aus Winnenden sind am Donnerstagabend (8. September) wieder einmal auf die Folter gespannt worden. Wer sich interessiert hat, ob Julia Doubrawa aus Hertmannsweiler sich für die Livesendungen der Musikshow „The Voice of Germany“ auf Prosieben qualifiziert, der musste bis in den späten Abend vor dem Bildschirm ausharren. Gewohnt ist man dies allerdings schon aus dem Frühjahr, als mit Kashmira Maduwege ebenfalls eine Winnenderin bei „Germany‘s Next Topmodel“ aufgetreten ist und

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