Winnenden

Wunnebad Winnenden ein bis zwei Wochen geschlossen: Der große Umbau hat begonnen

Umbau Wunnebad
Leichtbauwände trennen das Hallenbad unter der Rotunde sauber von der Baustelle Sauna und alter Eingangsbereich. © Alexandra Palmizi

Das Wunnebad und sein Eispark haben geschlossen. So mancher Badegast, der sich bei dem herrlichen Wetter gern im Freibecken sportlich betätigt hätte, muss unverrichteter Dinge wieder abziehen. Stattdessen laufen Handwerker und Wunnebadmitarbeiter emsig raus und rein. Statt Kinderlachen sind die Geräusche von Hammer, Bohrer, Akkuschrauber dominierend. Der große Umbau hat begonnen.

Schwimmen ist im Hallenbad ab 7. März, im Sportbecken ab 14. März möglich

Der Knaller aber ist: Ab Montag, 7. März, macht das Hallenbad schon wieder auf, ab Montag, 14. März auch das Sportbecken! Die Stadtwerke Winnenden stellen sich als Betreiberin der Bäder der Herausforderung, machen den Spagat und ermöglichen beides, Baden zwischen den Baustellen. Mit einem entsprechenden Rabatt auf den Eintrittspreis, weil die Besucher natürlich Einschränkungen und Lärm hinnehmen müssen. So sagt's Leila Darwiche, die über den Umbau des Bads auf den Social-Media-Kanälen der Stadtwerke berichten wird. Wir treffen sie vor Ort zusammen mit Andrea Dorin, Architektin und Fachingenieurin für bauliches Projektmanagement, die im Januar bei den Stadtwerken angefangen hat und sich darum kümmert, dass die 27 Millionen Euro, die als Umbaukosten geschätzt worden sind, bis Sommer 2024 ein schönes, neues Wunnebad ergeben.

Diese Woche wird die Baustelle eingerichtet. Das heißt, es werden Freileitungen verlegt, damit die Arbeiter Strom haben. Es werden Baucontainer platziert, wodurch alle Parkplätze in der zweiten Parktasche der Anlage zwischen SV-Sportpark und Wunnebad blockiert sind. Aber auf den etwas weiter entfernt liegenden Parkplätzen, der Wiese und der geschotterten Fläche beim Stadion, sollte man gleichwohl fündig werden.

Die Rotunde bleibt, links und rechts von ihr werden Bad und Sauna vergrößert

Spannend wird ein Besuch im Wunnebad in den nächsten anderthalb Jahren allemal, hört man Andrea Dorin zu, die den Überblick hat. „Auf dem Gelände haben wir quasi drei Baustellen.“ Als Fixpunkt bleibt die Rotunde stehen, in der sich das Hallenbad befindet. Auch das 50-Meter-Sportbecken bleibt. Dazwischen werden die Sommerumkleiden aber abgerissen und einer zweiten Schwimmhalle mit 25-Meter-Becken weichen.

Zweite Baustelle ist der Teil links von der Rotunde, mit Eingangsbereich im Erdgeschoss und Sauna im Obergeschoss. Hier entsteht auch ein neues Sauna- und Schwimmbadrestaurant im Obergeschoss.

Die dritte Baustelle ist beim Kiosk, der ebenfalls weicht und einer neuen Umkleide (Sommer für Schwimmer, Winter für den Eispark) sowie der zweiten Gastronomie Platz macht.

Drei Kräne für drei Baustellen-Schauplätze

„An diesen drei Schauplätzen brauchen wir eine Zeit lang drei Kräne“, sagt Andrea Dorin. Bauen und gleichzeitig Baden, das bewertet die Architektin „als große Reverenz an die Bevölkerung“, die für Mehrkosten sorgt und von den Verantwortlichen vor Ort „unglaubliche Klimmzüge“ verlangt, denn sie müssen die Besucherbereiche immer sauber von den Arbeitsbereichen abtrennen, um die Sicherheit der Gäste zu gewährleisten. Könnten sie sich frei auf dem Gelände und im Gebäude bewegen, es wäre logischerweise um vieles einfacher.

Die Wunnebadfreunde indes können den Umbaufortschritt live erleben. Ab Montag ist der Zugang ins Hallenbad nach links gerutscht, dort, wo die Fahrradständer anfangen, ist dann der Kassen- und Eingangsbereich. Aber, wie gesagt, Sportbecken-Schwimmer müssen sich noch eine Woche länger gedulden und bis einschließlich 13. März spazierengehen.

Das Wunnebad und sein Eispark haben geschlossen. So mancher Badegast, der sich bei dem herrlichen Wetter gern im Freibecken sportlich betätigt hätte, muss unverrichteter Dinge wieder abziehen. Stattdessen laufen Handwerker und Wunnebadmitarbeiter emsig raus und rein. Statt Kinderlachen sind die Geräusche von Hammer, Bohrer, Akkuschrauber dominierend. Der große Umbau hat begonnen.

Schwimmen ist im Hallenbad ab 7. März, im Sportbecken ab 14. März möglich

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