Winterbach

An der neuen DHL-Packstation in Winterbach kann man rund um die Uhr Pakete abgeben und abholen

Packstation
Bei der Einweihung der Packstation vor der Firma Peter Hahn (von links): Rainer Klöpfer (Bereichsleiter Facility Service Peter Hahn), Martin Fichtner (Deutsche Post AG), Dr. Daniel Gutting (Geschäftsführer Peter Hahn), ein DHL-Mitarbeiter beim Befüllen eines Fachs der Station, Jörg Marx (Geschäftsführer Peter Hahn), Sven Müller (Bürgermeister Winterbach). © ALEXANDRA PALMIZI

In der Nachbarschaft gibt es schon eine in Remshalden und zwei in Schorndorf, nun hat die DHL in Winterbach eine weitere ihrer Packstationen in Betrieb genommen. Die Station mit 83 Fächern für Pakete steht passenderweise beim Modeversandhändler Peter Hahn. Dort kann man rund um die Uhr seine Pakete abholen und abgeben – was gerade in diesen Pandemie-Zeiten mit dem Gebot zur Kontaktbeschränkung ein großer Vorteil sein kann.

7000 Stationen bis Mitte 2021

Die DHL erweitert das Netz ihrer Packstationen derzeit stark. Mehr als 6000 gibt es davon schon in Deutschland, bis Mitte 2021 sollen es laut Pressemitteilung des Unternehmens 7000 sein. Demnach gibt es zwölf Millionen registrierte Kunden für den Service.

Die Packstation am Peter-Hahn-Platz 1 in Winterbach ist rund um die Uhr an sieben Tagen die Woche zugänglich. Wer dort Päckchen und Pakete empfangen will, muss sich unter www.dhl.de/packstation registrieren und die DHL-Paket-App auf sein Handy laden. Zum Aufgeben und Verschicken ist keine vorherige Registrierung erforderlich.

„In Corona-Zeiten erfüllt die Packstation eine weitere wichtige Funktion: Denn Kunden können hier Pakete aufgeben und abholen, ohne mit anderen in persönlichen Kontakt treten zu müssen“, erklärt Martin Fichtner, regionaler Politikbeauftragter bei Deutsche Post DHL. Das heißt: kein Schlangestehen in der Post-Filiale. Und kein Problem, wenn man den Besuch eines DHL-Fahrers verpasst, die in ihrem täglichen Zeitdruck oft schneller wieder weg sind, als ein Mensch realistischerweise nach dem Klingeln an der Tür sein kann.

Eine Folge der Pandemie war auch, dass die Frequenz im Online-Handel stark gestiegen ist, noch mehr Menschen bestellen sich Dinge im Internet und lassen sie sich nach Hause liefern, anstatt in Läden zu gehen. Die Winterbacher Station, so teilt die DHL mit, wäre aber auch ohne Pandemie gebaut worden.

Bei Peter Hahn, vor dessen Firmentür die Station steht, sieht man in der Station nicht nur eine gute Sache für alle Winterbacher Bürger, sondern auch einen Mehrwert für die Mitarbeiter, wie Geschäftsführer Daniel Gutting sagt: „Als Versandhändler wissen wir, wie sehr der Versandhandel boomt und unser aller Leben vereinfacht.“

Während der Corona-Pandemie in diesem Jahr ist der Online-Handel derart gewachsen, dass laut DHL die Zahl der verschickten Pakete zwischen 15 bis zeitweise 40 Prozent gestiegen ist.

Und jetzt kommt die Vorweihnachtszeit. „Von Ende November bis zu Weihnachten erwarten wir drei bis vier sehr starke Wochen mit rund elf Millionen Sendungen an Spitzentagen gegenüber sonst im Schnitt 5,2 Millionen Sendungen“, schreibt die DHL auf Anfrage unserer Zeitung. „Pro Woche werden wir dann rund 50 bis 55 Millionen Pakete transportieren und damit unter Volllast fahren.“