Winterbach

Bürgermeister Müller: „Ich will lange in Winterbach bleiben“

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„In meinen ersten Monaten als Bürgermeister lief alles super“: Sven Müller fühlt sich in Winterbach sehr wohl. © Palmizi / ZVW
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Der Amtseid: Sven Müller bei der Einführung ins Amt im September mit dem BWV-Gemeinderat und stellvertretenden Bürgermeister Rudi Rörich. © Büttner / ZVW
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Freude über einen überzeugenden Wahlsieg: Sven Müller mit seiner Frau am Wahltag bei der Verkündung des Wahlergebnisses. © Büttner / ZVW

Winterbach. Etwas mehr als 100 Tage sitzt Sven Müller jetzt auf dem Chefsessel im Winterbacher Rathaus. Zeit für eine erste Bilanz. 

Video: BM Sven Müller nach 100 Tagen im Amt.


Ein ausführliches Interview mit Bürgermeister Sven Müller finden Sie in der Samstagsausgabe der Schorndorfer Nachrichten. 

Vier Versprechen und was daraus wurde

In seiner Antrittsrede setzte Sven Müller vier Themen, die er in seinen ersten 100 Tagen anpacken will. Hat er es geschafft?

1. Schulsozialarbeit: Im November 2016 beschloss der Gemeinderat auf Vorschlag der Verwaltung die Einrichtung einer neuen 50-Prozent-Stelle für die Schulsozialarbeit an der Grundschule.

2. Flüchtlinge: Wie angekündigt, wurde eine 50-Prozent-Stelle im Rathaus geschaffen für einen Mitarbeiter, der sich um die Koordination der Flüchtlingsarbeit im Ort kümmert. Außerdem ist der von Müller versprochene „Runde Tisch Integration“ fest eingeplant: Noch im Januar wird er stattfinden. Verwaltung, Gemeinderäte, Vereine, Kirchen – kurz: Alle, die am Thema beteiligt sind – sitzen dort zusammen.

3. Sozialer Wohnungsbau: Für diese Aufgabe hat Sven Müller eine Bestandsaufnahme angestoßen. Alle kommunalen Liegenschaften werden derzeit unter die Lupe genommen. Die Inventur soll dann Grundlage der weiteren Planungen sein. Schon unter seinem Vorgänger Albrecht Ulrich wurden für die Jahre ab 2019 insgesamt 3,5 Millionen Euro in die Finanzplanung eingestellt, um den Wohnungsbau für Obdachlose und Menschen mit wenig finanziellen Mitteln voranzubringen. Müller will schon 2018 in das Thema investieren.

4. Bürgerbeteiligung: Ein eher zufälliges Beispiel für Bürgerbeteiligung hat zur Schaffung einer Stelle für die Schulsozialarbeit an der Grundschule geführt (siehe Punkt 1). Ansonsten hat Sven Müller die Beteiligung für die Gartenschau in die Wege geleitet. Im März findet die Auftaktveranstaltung statt, bei der „Mitmach-Projekte“ vorgestellt werden. Aus Zeitgründen kann es bei der Ideenfindung nur eine Beteiligung in kleinerem Umfang geben. Die Bürger sind jedoch aufgerufen, Ideen einzubringen. Mehr Infos dazu gibt es kommende Woche im Mitteilungsblatt oder auf www.winterbach.de.