Winterbach

Freibäder in Winterbach, Remshalden, Rudersberg und Urbach wollen kommende Woche öffnen

Freibad
Bald darf in Winterbach und anderswo wieder sportlich durchs Wasser gepflügt und geplanscht werden – unter bestimmten Voraussetzungen und mit einigen Regeln: In Winterbach dürfen Schwimmer zum Beispiel wie schon 2020 nur im Uhrzeigersinn in zwei Rundkursen unterwegs sein. © ALEXANDRA PALMIZI

Für die Winterbacher Freibadfans gibt es eine gute und eine schlechte Nachricht. Die gute: Sofern die Corona-Inzidenzzahlen nicht unerwartet wieder stark steigen, startet das Bad am nächsten Mittwoch, 2. Juni, in die Saison. Die schlechte: Die Öffnungszeiten sind die ganze Saison eingeschränkt, weil einer der beiden hauptamtlichen Schwimmmeister ausfällt. Auch einige der anderen Freibäder in den Gemeinden rund um Schorndorf planen ab kommender Woche die Öffnung. Voraussetzung dafür ist, dass die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Fälle im Rems-Murr-Kreis bis dahin weiter unter 100 bleibt. Nur dann greift der vorgesehene Öffnungsschritt, bei dem die Freibäder dabei sind.

Wegen Schnelltest-Voraussetzung: Ungewisse Öffnung in Rohrbronn

Das Rohrbronner Bädle bleibt vorerst noch zu. „Wir wären grundsätzlich bereit“, sagt zwar Katrin Pazda, Vorsitzende des Rohrbronner Bädlesvereins. Aber unter den aktuellen Bedingungen sei es mit dem Team der Ehrenamtlichen nicht zu machen.

Dazu muss man wissen: Einlass in die Freibäder, so regelt es die geltende Verordnung des Landes, gibt es für vollständig gegen Corona Geimpfte (ab 14 Tage nach dem zweiten Impftermin, mit Nachweis), Menschen, die sich mit dem Corona-Virus infiziert hatten (maximal sechs Monate nach Infektion mit ärztlichem Nachweis) oder nur mit einem tagesaktuellen negativen Schnelltest (kein Selbsttest) – lediglich Kinder unter sechs Jahren sind von der Testpflicht ausgenommen.

Die Kontrolle der Nachweise sei in Rohrbronn nicht leistbar, sagt Katrin Pazda. Außerdem sei von der Testpflicht ja gerade ein großer Teil derer betroffen, „für die wir das alles machen“: die Kinder ab sechs, die noch nicht geimpft sein können. In Rohrbronn gebe es keine Teststation, das heißt, die Kinder müssten sich aus dem Remshaldener Teilort auf dem Berg für den Freibadbesuch von ihren Eltern irgendwohin fahren lassen, wo die Möglichkeit besteht.

Deswegen wartet der Bädlesverein jetzt ab bis nach den Pfingstferien und hofft, dass sich an den Regeln für den Freibad-Einlass noch etwas ändert, wenn die Inzidenzzahlen weiter sinken. Vielleicht werde es dann was Ende Juni, sagt Katrin Pazda. Der andere Fall – „wäre natürlich eine Katastrophe für Rohrbronn“.

In Geradstetten dürfen Besucher wieder im Zweischichtbetrieb rein

Das große Remshaldener Freibad im Ortsteil Geradstetten öffnet voraussichtlich ebenfalls in der kommenden Woche. „Wenn die Corona-Vorschriften es zulassen, werden wir zum 1. Juni öffnen“, sagt Gaby Scheidel, die Remshaldener Kämmerin. Aktuelle Informationen gebe es immer auf der Gemeindehomepage unter www.remshalden.de/freibad. Online-Buchungen sind frühestens ab Montag, 31. Mai, möglich.

Die Besucherzahl ist in Geradstetten gemäß den Bestimmungen begrenzt, zunächst liegt sie bei 350 Personen. Die Gemeinde lässt die Besucher im Zweischichtbetrieb ins Bad: Schicht 1 dauert von 10 bis 14.30 Uhr, donnerstags beginnt sie schon um 7 Uhr für Frühaufsteher. Schicht 2 dauert von 15.30 bis 20 Uhr.

Alternativ zur Online-Ticket-Buchung gibt es einen Barverkauf an der Freibadkasse während der Schicht 1 und in der Schicht 2 von 16 Uhr bis 18 Uhr.

Rudersberg zur Öffnung bereit, Steinenberg noch nicht

Das Freibad in Rudersberg öffnet laut Hauptamtsleiter Achim Laidig „am frühestmöglichen Öffnungstag“. Die Gemeinde hoffe auf Montag, 31. Mai. Das Freibad im Ortsteil Steinenberg ist noch nicht ganz so weit. „Dort konnten Fliesenarbeiten aufgrund des Regenwetters noch nicht abgeschlossen werden“, sagt Laidig. Die Ehrenamtlichen der beiden Freibad-Fördervereine und die beiden Schwimmmeister der Gemeinde stünden jedoch alle in den Startlöchern.

Auch Rudersberg setzt auf die positiven Erfahrungen aus dem vergangenen Jahr. In den beiden Freibädern dort gab es ein Zweischichtmodell. Für die Nachmittagsschicht müssen Badegäste vorab online ein Ticket buchen, vormittags kann man auch spontan kommen und direkt an der Kasse vor Ort die Eintrittskarte lösen.

Achim Laidig hält die Bedingung, dass alle, die nicht geimpft sind oder schon infiziert waren, einen Schnelltest vorlegen müssen, für „eine hohe Hürde“. „Wir hoffen, dass es vom Land noch weitere Öffnungsschritte gibt, dass das einfacher wird.“

Winterbach: Tickets teilweise vor Ort, aber eingeschränkte Zeiten

In Winterbach soll das Prozedere im Freibad im Wesentlichen so laufen wie in der vergangenen Pandemie-Saison – mit ein paar Änderungen. Dabei sind die eingeschränkten Öffnungszeiten die einschneidenste. Sie sind nötig, weil einer der beiden Schwimmmeister der Gemeinde krankheitsbedingt die ganze Saison fehlen wird. Das bedeutet: Dienstags bleibt das Bad in diesem Sommer geschlossen. Außerdem öffnet es am Mittwoch, Freitag und Samstag nur verkürzt von 13 bis 20 Uhr. Das heißt, es gibt an diesen Tagen nur zwei Badeschichten, eine von 13 bis 16 Uhr und eine von 17 bis 20 Uhr. Den Schichtbetrieb übernehmen die Winterbacher nach den guten Erfahrungen aus der vergangenen Saison. Nur dass es eben lediglich montags, donnerstags und sonntags die vollen drei Schichten gibt, mit der ersten von 9 bis 12 Uhr. Die Pause zwischen den Schichten wird gebraucht, um alles zu putzen und zu desinfizieren, bevor der nächste Schwung Badegäste kommt.

Die Zahl der Besucher pro Schicht ist auch in Winterbach begrenzt, ebenso die Zahl der Menschen, die gleichzeitig ins Wasser dürfen. Tickets muss man wie gehabt vorher online unter https://cm-access.de/winterbach buchen. Neu ist, dass es montags und donnerstags zur ersten Badeschicht ab 9 Uhr eine Kasse gibt, an der man auch vor Ort Tickets kaufen kann. Dieser Service sei für ältere Menschen gedacht, die nicht die Möglichkeit hätten, online zu buchen, sagt Bauamtsleiter Rainer Blessing.

Das Urbacher Freibad soll, wie Bürgermeisterin Martina Fehrlen auf Anfrage, schreibt, am Dienstag, 1. Juni, öffnen.

Für die Winterbacher Freibadfans gibt es eine gute und eine schlechte Nachricht. Die gute: Sofern die Corona-Inzidenzzahlen nicht unerwartet wieder stark steigen, startet das Bad am nächsten Mittwoch, 2. Juni, in die Saison. Die schlechte: Die Öffnungszeiten sind die ganze Saison eingeschränkt, weil einer der beiden hauptamtlichen Schwimmmeister ausfällt. Auch einige der anderen Freibäder in den Gemeinden rund um Schorndorf planen ab kommender Woche die Öffnung. Voraussetzung dafür ist, dass

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