Winterbach

Kreisverkehr: Mehr Sicherheit seit rotem Anstrich

93edbda5-f37a-4754-bd24-d9920f213ec8.jpg_0
Der Autofahrer auf diesem Bild macht es so, wie es eigentlich nicht sein soll: Er fährt den Mini-Kreisverkehr in der Winterbacher Ortsmitte nicht aus, sondern schneidet die leicht erhöhte Mittelinsel. © Habermann/ZVW

Winterbach.
Die Gemeinde Winterbach scheint nun endlich eine befriedigende Lösung für den Mini-Kreisverkehr in der Ortsmitte bei der Bahnbrücke gefunden zu haben. Seit Anfang Oktober ist seine Mittelinsel rot angestrichen. Und laut Bauamtsleiter Rainer Blessing wirkt die Warnfarbe: „Die Pkw fahren außenrum.“ Zumindest die meisten, so muss man wohl sagen, wie unser Bild auf dieser Seite beweist.

Eine Erhöhung der Mittelinsel kam nicht infrage, weil der Kreisverkehr für größere Fahrzeuge wie Busse oder Lastwagen, die die enge Kurve nicht kriegen, befahrbar sein muss. Bei der Umgestaltung und Modernisierung wurde an beiden Enden der Winterbacher Ortsmitte ein solcher Kreisverkehr angelegt. Weil Radfahrer beklagten, dass es zu gefährlichen Situationen komme, wenn Autofahrer einfach blind geradeaus über die Mitte brettern, reagierte die Gemeinde im Sommer 2017 und wieder komplett entfernt.

Unsere Berichterstattung zum Thema

10.03.2017: Schluss mit Drüberbrettern: Schwellen für den Kreisel (Zum Test waren Schwellen angebracht worden)

23.08.2017: Drumherum statt drüber weg (Die Schwellen werden angebracht)

20.10.2017: Die Kreiselschwellen sind wieder weg