Winterbach

Weihnachtsweg statt Weihnachtsmarkt in Winterbach: Sechs Stationen am 28. November

Winterbach Weihnachtsmarkt
Symbolfoto. © ZVW/Benjamin Büttner

Während es mancherorts im Jahr 2020 alternative vorweihnachtliche Aktionen gab, fiel in Winterbach der Weihnachtsmarkt ersatzlos Corona zum Opfer. Auch in diesem Jahr bleibt Winterbach, wie die meisten anderen Kommunen, sehr vorsichtig. Es wird aber am Sonntag, 28. November, von 11 bis 20 Uhr einen Weihnachtsweg geben, mit 35 von Vereinen, Organisationen und Gastronomen gestalteten Stationen und Ständen.

Möglich wäre in diesem Jahr auch ein normaler Weihnachtsmarkt an einem einzigen Standort gewesen. Aber die Winterbacher haben sich dagegen entschieden. „Wir wollten keine Enge produzieren“, sagt Hauptamtsleiter Matthias Kolb. Deswegen das dezentrale Konzept, damit sich die Masse der Besucher besser verteile. Damit wolle man einen „unbeschwerten Weihnachtsweg-Besuch“ ermöglichen.

Bei 2G dürfen Ungeimpfte nicht an alle Stände

Wo der Mindestabstand von eineinhalb Metern nicht eingehalten werden kann, müssen die Weihnachtsweg-Besucher Maske tragen. An den Ständen mit Speisen und Getränken und Angebot müssen sie einen Impf-, Test- oder Genesenen-Nachweis vorzeigen und bekommen dann ein Armband, mit dem sie sich weiterbewegen können, ohne noch mal etwas vorzeigen zu müssen. So ist zumindest der derzeitige Stand der Corona-Regeln.

Ob bis zum 28. November 3G oder 2G gilt, also ob auch Ungeimpfte mit Testnachweis alle Stände und Angebote beim Weihnachtsweg besuchen dürfen, hängt von der weiteren Entwicklung der Lage und von der Frage ab, ob die Corona-Alarmstufe im Land in Kraft tritt. Bei Ständen mit Warenverkauf gibt es im Gegensatz zu denen mit Speisen und Getränken zum Sofortverzehr allerdings laut Verordnung des Landes keine Einschränkungen für Ungeimpfte. Unabhängig vom Stufenmodell des Landes für Warn- und Alarmstufe sagt Matthias Kolb: „Es sind wieder schwierige Zeiten, aber mit der gebotenen Vorsicht ist der Weihnachtsweg auf jeden Fall machbar.“ Die Auflagen der verschiedenen Warnstufen der Corona-Verordnung des Landes seien umsetzbar.

„Der Winterbacher Weihnachtsweg ist ein dezentraler Weihnachtsmarkt, der trotz Corona-Pandemie Groß und Klein ein schönes vorweihnachtliches Erlebnis bieten soll“, sagt Matthias Kolb. Zahlreiche Winterbacher Vereine und Gewerbetreibende haben sich kreative Gedanken um ihre Stände gemacht.

Insgesamt wird es laut Matthias Kolb 35 Stände geben. Verteilt sind sie auf sechs Standorte: den Vorplatz der Salierhalle, den Heilkräutergarten, Kirchhof und Marktplatz, das Heimatmuseum, den Gleisdorfer Platz und die Strandbar 51. Zwischen den Stationen gibt es dazu noch einzelne weitere gastronomische Stände von „Café Volapük“, „Zom Heiland“, „Mein Lieblingseiscafé“ und „Bar Cheers“.

Entlang des Weges sorgt der Musikverein Trachtenkapelle für musikalische Unterhaltung. Am Gleisdorfer Platz gibt der Musikverein zudem ein kleines Konzert. Im Bauernhausgarten des Heimatmuseums findet ein Adventssingen statt. Der Posaunenchor spielt ein Platzkonzert am Marktplatz.

Das kulinarische Angebot reicht von Punsch und Maroni über Maultaschenburger und Chili con Carne bis zu heißem Caipi und Glühmost (um nur einen kleinen Ausschnitt zu nennen). Außerdem gibt es natürlich andere typische Weihnachtsmarktprodukte wie Deko, Strickwaren, Honig oder Tee zu kaufen.

Adventslieder im Heimatmuseum

Im Dorf- und Heimatmuseum findet im Rahmen des Weihnachtsweges von 11 bis 17 Uhr die Veranstaltung „Advent im Bauernhausgarten“ statt. Unter anderem gibt es dort Stollen, Schnitzbrot, Gebäck, Punsch, Kaffee, Mitmach-Aktionen für Kinder wie Geschenkebasteln oder Weihnachtsgeschichten, ab 16.30 Uhr werden gemeinsam Adventslieder gesungen.

Der Weihnachtsmann wird an die Salierhalle kommen, und vieles mehr wird geboten sein. In der Michaelskirche findet ein Adventsgottesdienst statt.

Während es mancherorts im Jahr 2020 alternative vorweihnachtliche Aktionen gab, fiel in Winterbach der Weihnachtsmarkt ersatzlos Corona zum Opfer. Auch in diesem Jahr bleibt Winterbach, wie die meisten anderen Kommunen, sehr vorsichtig. Es wird aber am Sonntag, 28. November, von 11 bis 20 Uhr einen Weihnachtsweg geben, mit 35 von Vereinen, Organisationen und Gastronomen gestalteten Stationen und Ständen.

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Möglich wäre in diesem Jahr auch ein normaler Weihnachtsmarkt an einem

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