Winterbach

Winterbach sagt Weihnachtsweg ab: Kein Ersatz für den Weihnachtsmarkt

Schmuckiweihnachten
Symbolfoto. © Gaby Schneider

Einen Tag vorher war die Entscheidung laut Bürgermeister Sven Müller noch offen, am Freitagvormittag kam dann die Pressemitteilung aus dem Winterbacher Rathaus: Der für Sonntag, 28. November, geplante Weihnachtsweg ist abgesagt.

Die Gemeinde schreibt dazu: „Angesichts immer weiter steigender Fallzahlen, Krankenhäusern an den Belastungsgrenzen und neuen Höchstständen bei den Inzidenzen sowie der damit einhergehenden Verantwortung von Gemeinde, Vereinen und Standbetreibern gegenüber den Teilnehmer/-innen des Weihnachtsweges und gegenüber der Gesellschaft war diese Entscheidung leider unvermeidbar. Die überaus dynamische Entwicklung des derzeitigen Infektionsgeschehens erfordert eine allgemeine Reduktion nicht notwendiger Kontakte und die Vermeidung von Menschenansammlungen in den nächsten Wochen.“

Nur mit 2G-plus-Regel

Eine Rolle gespielt haben bei der Entscheidung auch die Beschlüsse der Bund-Länder-Konferenz am Donnerstag. Denn bei einer Überschreitung des Wertes der Hospitalisierungsinzidenz von 6 wäre eine Durchführung des Weihnachtsweges nur noch mit 2G-plus-Regelung möglich gewesen. Das heißt, auch Geimpfte und Genesene hätten einen negativen Test vorweisen müssen.

„Der damit verbundene zusätzliche Aufwand für Vereine, Standbetreiber und Gemeindeverwaltung würde in keinem Verhältnis zu den zu erwartenden Besucher/-innen mehr stehen, da sich ein noch größeres, nicht einschätzbares wirtschaftliches Risiko für alle Teilnehmer/-innen ergeben hätte“, schreibt die Gemeindeverwaltung.

Entscheidung von Vereinen und Gemeinde "einvernehmlich"

Der Weihnachtsweg an im Ort verteilten Stationen war als Ersatz für den Weihnachtsmarkt geplant. Die Entscheidung zur Absage sei „äußerst schwergefallen“, so die Gemeinde, auch nach dem großen Aufwand, den man schon betrieben habe, um das dezentrale Konzept auf die Beine zu stellen. Jedoch: „Nach Rücksprache mit den teilnehmenden Vereinen sind wir aber einvernehmlich zu dem Schluss gekommen, dass eine Durchführung der Veranstaltung unter den gegebenen Umständen weder möglich noch sinnvoll ist.“

Auch andere Gemeinden, wie zum Beispiel Remshalden, haben teilweise ihre Weihnachtsmärkte bereits abgesagt. In Winterbach findet allerdings an diesem Samstag in der Strandbar 51 die Saisoneröffnungsparty der Snow Company statt, die nach letztem Stand der Dinge an der Durchführung mit 2G-Regel festhalten will.

Einen Tag vorher war die Entscheidung laut Bürgermeister Sven Müller noch offen, am Freitagvormittag kam dann die Pressemitteilung aus dem Winterbacher Rathaus: Der für Sonntag, 28. November, geplante Weihnachtsweg ist abgesagt.

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Die Gemeinde schreibt dazu: „Angesichts immer weiter steigender Fallzahlen, Krankenhäusern an den Belastungsgrenzen und neuen Höchstständen bei den Inzidenzen sowie der damit einhergehenden Verantwortung von Gemeinde, Vereinen und Standbetreibern

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