VfB Stuttgart

M60 vs. VfB: Die Stimmen zum Spiel

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VfB-Cheftrainer Hannes Wolf musste nach dem 3:1 zugeben: "Wir hatten hier heute ein ganz schwieriges Spiel. In vielen Phasen des Spiels haben wir mit zu wenig Intensität gespielt." © Danny Galm

München.
Nach dem Last-Minute-Remis bei 1860 München (1:1) überwog bei den VfB-Akteuren die Freude über einen Punkt nach einem "schwierigen Spiel (Hannes Wolf). Sportvorstand Jan Schindelmeiser ärgerte sich vor allem über das "unglückliche und überflüssige" Gegentor. Die Stimmen zum Spiel:

VfB-Coach Hannes Wolf: „Die ersten paar Minuten waren nicht gut, 1860 hätte gleich treffen können. Danach haben wir uns stabilisiert und hatten mehr Ballbesitz. In dieser Phase kriegen wir dann das Gegentor, dessen Entstehung kurios war. Ein unglücklicher Moment, der uns in dieser Phase wehgetan hat. Wir sind heute nicht in die Eins-gegen-Eins-Situationen gekommen, die wir gebraucht hätten, um die Defensive von 1860 München zu knacken. In der zweiten Hälfte haben wir versucht, weiter nach vorne zu spielen. Wir hatten wieder viel Ballbesitz, aber außer der Kopfballchance von Benjamin Pavard konnten wir keine Chancen kreieren. Der Ausgleichstreffer war glücklich, aber wir sind froh, dass wir noch einen Punkt aus einem schwierigen Spiel mitnehmen.“ 

1860-Trainer Vitor Pereira: „Wenn man sich mein Gesicht anschaut, dann kann man sehen, dass ich nicht glücklich mit dem Ergebnis bin. Glückwunsch an Stuttgart zum Ausgleichstreffer in der Nachspielzeit. Wir haben nach der Führung dem Gegner den Raum überlassen und versucht, kompakt zu stehen und zu verteidigen. Bis auf den Ausgleichstreffer ist uns das gut gelungen und wir haben keine Chancen zugelassen. Es ist hart, in der Nachspielzeit so einen Treffer zu kriegen. Stuttgart nimmt einen verdienten Punkt mit.  Wir sind mit dem Ergebnis nicht zufrieden, aber so ist es heute eben.“

VfB-Sportvorstand Jan Schindelmeiser: „Wir sind natürlich mit der festen Absicht hierher gefahren, die drei Punkte zu holen. Wir haben aber über weite Strecken der Partie keine Lösungen in der Offensive gefunden. Das ist schon etwas enttäuschend. Wir waren darauf eingestellt, dass die Räume eng werden. Das Gegentor ist unglücklich und überflüssig. Einem Rückstand hinterherzulaufen, kostet Kraft. Es war aber gut, dass wir uns am Ende doch noch mit einem Punkt belohnt haben.“

VfB-Stürmer Simon Terodde: „Nach diesem Spielverlauf war es gut, dass wir noch den Ausgleich gemacht und uns für den Aufwand belohnt haben. Wir hatten generell trotz des vielen Ballbesitzes zu wenige zwingende Aktionen. Das müssen wir in den kommenden Spielen verbessern. Wir haben aber nie aufgegeben und nehmen diesen Punkt verdient mit.“