VfB Stuttgart

Manager Reschke kündigt „Feinjustierungen“ an

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VfB-Testspiel gegen Basaksehir Istanbul_14
Klicken Sie sich durch unsere Bildergalerie vom VfB-Testspiel gegen Basaksehir Istanbul. © ZVW/Danny Galm
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Berkay Özcan.
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Anastasios Donis.

Stuttgart. Am Freitag um 18 Uhr schließt das Transfermarkt auch in Deutschland. Bis dahin wird sich auch der VfB-Kader noch ein klein wenig verändern. Das kündigte Manager Michael Reschke nach der Auftaktpleite in Mainz an. Es werde noch „eine Feinjustierung unseres Kaders“ geben, so der 60-Jährige gegenüber den Stuttgarter Nachrichten.

Damit meint der Stuttgarter Sportvorstand aller Voraussicht nach den Abgang von Mittelfeldspieler Berkay Özcan. Der 20-Jährige stand weder beim Pokalaus in Rostock noch beim verpatzten Ligaauftakt in Mainz im 18er-Kader von Trainer Tayfun Korkut.

Özcan braucht Spielpraxis

Seinen Vertrag beim VfB hat der junge Deutsch-Türke erst im Winter bis 2021 verlängert. Doch aufgrund der aktuellen Personalsituation im zentralen VfB-Mittelfeld wird der türkische Nationalspieler nur selten Spielpraxis in der Bundesliga erhalten. Um dem Talent aber eben jene zu ermöglichen, soll Özcan verliehen werden. Einen Verkauf schließt Michael Reschke kategorisch aus.

„Wir haben ein paar Angebote für Berkay“, sagte Reschke am Montag den Stuttgarter Nachrichten. „Jetzt kommt es natürlich auch darauf an, was der Spieler will.“ Özcan könnte es wie schon Orel Mangala in den Norden zum Hamburger SV ziehen.

Was wird aus Anastasios Donis?

Beim 3:0-Sieg der Hanseaten über Arminia Bielefeld war Michael Reschke im Hamburger Volkspark. Der Zweitligist sucht nach dem Ausfall von Mittelfeldspieler Jairo Samperio (Kreuzband-Verletzung) noch einen Ersatz. Dabei soll Özcan nach Informationen der Bild-Zeitung im engeren Kandidatenkreis sein.

Und auch ein weiterer Akteur aus dem VfB-Kader liebäugelt mit einem Wechsel: Angreifer Anastasios Donis. Im Pokal in Rostock kam der Grieche 20 Minuten zum Einsatz, in der Liga in Mainz stand er nicht im Kader. Mit seiner Reservistenrolle war der 21-Jährige schon in der vergangenen Spielzeit nicht zufrieden und kokettierte öffentlich mit einem Abgang.

Nachdem er im Liga-Endspurt aber zu Einsatzminuten kam – und im furiosen Saisonfinale beim 4:1-Sieg über den amtierenden Meister FC Bayern München ein Tor erzielte und einen weiteren Treffer auflegte -  sagte der Offensivmann, dass er "wahrscheinlich bleibe", forderte aber gleichzeitig mehr Spielzeit.

Nach kicker-Informationen hatte Donis vergangene Woche gemeinsam mit seinem Management ein Gespräch mit den Verantwortlichen des VfB. Die Parteien sollen allerdings uneinig auseinandergegangen sein.