VfB Stuttgart

Markus Weinzierl jetzt ganz hinten

Markus Weinzierl_0
VfB-Trainer Markus Weinzierl. © ZVW/Danny Galm

Stuttgart. Markus Weinzierl sitzt auch am kommenden Samstag gegen Rasenballsport Leipzig (15.30 Uhr / ZVW-Liveticker) auf der Stuttgarter Trainerbank. Dies bestätigte Michael Reschke einen Tag nach der desolaten Niederlage bei Aufsteiger Fortuna Düsseldorf. Beim Blick auf den Punkteschnitt der ehemaligen VfB-Trainer und Weinzierl fällt auf: Der Niederbayer steht ganz hinten.

Viele Argumente hat Markus Weinzierl nach dem Spekulationen über eine Rückkehr an den Neckar gab. Bei einer weiteren Niederlage in der Art und Weise vom vergangenen Sonntag scheint es allerdings mehr als fraglich, ob Weinzierl die Mannschaft noch auf das Auswärtsspiel bei Werder Bremen vorbereiten darf. 

Weinzierl auf dem letzten Platz

Auch die Statistiken stützen Weinzierl nicht. Ganz im Gegenteil: Vergleicht man die Punkteausbeute pro Spiel der letzten 19 VfB-Trainer (nur Ligaspiele wurden gewertet), steht der 44-Jährige auf dem letzten Platz. Und das obwohl die Stuttgarter beispielweise auch unter Alexander Zorniger eine katastrophale Punkteausbeute vorzuweisen haben (zehn Punkte aus 13 Ligaspielen) oder mit Jürgen Kramny den bitteren Gang in die zweite Liga antreten mussten.

Auf Platz eins liegt Olaf Janßen, der den VfB Stuttgart in der zweiten Liga allerdings auch nur zwei Spiele als Interimscoach trainierte, ehe Hannes Wolf bei den Roten anheuerte.

Noch hat Markus Weinzierl die Chance, seine Statistik aufzupolieren. Dann sollte er mit seiner Mannschaft allerdings dringend punkten. Am besten schon kommendes Wochenende. Sonst könnte sich bald ein neuer Name daran versuchen, eine bessere Ausbeute einzufahren.