VfB Stuttgart

Matthias Klopfer zieht VfB-Kandidatur zurück

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Oberbürgermeister Matthias Klopfer. © Joachim Mogck

Stuttgart/Schorndorf.
Der Schorndorfer Oberbürgermeister Matthias Klopfer hat überraschend seine Kandidatur für das Amt des VfB-Präsidenten zurückgezogen. Das gab der 51-Jährige am Freitagmittag über seinen Twitter-Kanal bekannt. "Es hat leider nicht gepasst zwischen mir und dem Verein", so Klopfer.

Warum er seinen Hut aus dem Ring nimmt, erklärt der SPD-Politiker in einem auf seiner Homepage veröffentlichten Interview: "Aus verschiedenen Gründen. Und um eines Vorwegzunehmen: Alle möchte ich hier auch nicht ausführen. Zum einen, weil ich keiner bin, der nachtritt und zum anderen, weil ich gebeten wurde, meine Gespräche mit dem Vereinsbeirat vertraulich zu behandeln. Das respektiere ich natürlich." Aber schon vor seinem Gespräch mit dem Vereinsbeirat habe ihn eine Sache "immens" gestört: "Da wurde der neue Vorstandsvorsitzende gekürt, bevor der Präsident gewählt ist. Aus meiner Sicht die falsche Reihenfolge – und eine klare Kampfansage des Aufsichtsrats."

Der Vorsitzende der Sportregion Stuttgart wollte beim Bundesliga-Absteiger Nachfolger von Wolfgang Dietrich werden. Der Unternehmer war einen Tag nach der Mitgliederversammlung zurückgetreten, die am Sonntag wegen Problemen mit dem WLAN abgebrochen worden war. Der neue Vereinschef soll nun bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 15. Dezember gewählt werden. Im Falle seiner Wahl wollte Klopfer die beiden Ämter als VfB-Präsident und als Oberbürgermeister parallel ausüben. 

Insgesamt zehn Kandidaten hatten sich form- und fristgerecht auf das Amt beworden. Nachdem nun Klopfer seine Kandidatur zurückgezogen hat und Fridi Miller aussortiert wurde, bleiben noch acht Bewerber im Rennen. Unter anderem VfB-Ehrenspielführer Guido Buchwald, Fanaktivist Claus Voigt und Osiander-Geschäftsführer Christian Riethmüller. Die Satzung des Fußball-Zweitligisten lässt für die Wahl nur zwei Kandidaten zu, die vom Vereinsbeirat aufgestellt werden müssen. Diese Entscheidung soll am 7. November bekannt gegeben werden.


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