Kriminalität

EU-Bericht: Drogenmafia setzt verstärkt Jugendliche ein

Kokain
Mehr als vier Millionen Menschen konsumierten in Europa im vergangenen Jahr Kokain. (Archivbild) © Rolf Vennenbernd

Lissabon/Brüssel (dpa) - Europas Drogenbanden setzen zunehmend Jugendliche für den Handel mit Rauschgift, aber auch für Gewalttaten ein. Junge Menschen vor allem aus sozial benachteiligten Vierteln würden von der Mafia für Einschüchterungen, Körperverletzungen und sogar als Auftragskiller angeworben, heißt es im Jahresbericht 2026 der EU-Drogenagentur (EUDA). Kriminelle Hintermänner stellten Planung, Waffen, Geld und Transport bereit.

Die Anwerbung im Rahmen von sogenannten