Kleine Kehrwoche

Feststimmung – aber flott!

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Weihnachtsstimmung einsammeln: Nur noch zwei Tage Zeit! Frohe Weihnachten! © Jill Wellington / Pixabay

Noch zwei Tage ... nur noch zwei Tage? – Zumal diese Arbeitswoche bis einen Tag davor an Heiligabend heranreicht und „zwischen den Jahren“ möglichst nichts liegenbleiben soll, will sich die entspannte Besinnlichkeit bisher noch nicht so recht einstellen. Nun wird’s aber knapp: Feststimmung, bittesehr! Gleich am Freitag nach Feierabend! Das bedarf äußerlicher Unterstützung.

Denn wenngleich auch Festbeleuchtung und Weihnachtslichter in diesem Jahr weniger üppig waren – es musste ja allerorten Energie gespart werden –, gibt's ja auch noch andere Möglichkeiten, sich ein wenig Weihnachtsambiente nach Hause zu holen. Los geht’s mit einem rechtzeitigen Einkauf und Schmücken des Weihnachtsbaumes. Und obwohl ich in früheren kinderlosen Jahren auch dies eher als unnötig empfunden hatte, kann ich all dem – seit der „Wiedereinführung“ 2021 bei mir zuhause – zu meiner Überraschung doch so einiges abgewinnen.

Wir erinnern uns: In jenem Winter war „noch was mit Corona“. Immerhinhaben wir, so scheint es jetzt, in diesem Jahr nicht in die Planung mit einzubeziehen. Wir wollten es also uns und dem Nachwuchs schön festlich machen. Daher wurde eine Tanne gekauft, der alte Weihnachtsbaumschmuck herausgekramt, ein Bäumchen dahin improvisiert. Verbunden mit der Erkenntnis und den Lerneffekten, was man im Folgejahr – also jetzt! – neuer und besser haben wollte. Und das wurde auch umgesetzt. So sitze ich seit einigen Abenden im Wohnzimmer mit Blick nicht nur auf den TV, sondern auch die geschmückte Tanne. – Und es wirkt, das Fest ist spürbar.

Die zahlreichen Bräuche der Erwartung in der Vorweihnachtszeit haben eben doch ihren Sinn: Adventskalender, Adventskranz, Dekoration und Lichter, Plätzchen, Lebkuchen und Glühwein – deren Wirken im Raum und auf der Zunge setzen emotional etwas in Gang. Und wenn man auch noch so im Alltag gefangen, die Zeit zwischen Ausstempeln und Auspacken noch so knapp ist: Stetig wächst und gedeiht die Weihnachtsstimmung!

Lassen Sie es also vollends ruhig angehen. Knabbern Sie Plätzchen und Lebkuchen bei der Arbeit, ersetzen Sie Kaffee durch Kinderpunsch. Betrachten Sie auf dem Arbeitsweg Lichter, Schmuck und Deko! Lassen Sie den Blick im Wohnzimmer zum Baum und den vier Lichtern schweifen. Weihnachten ist ganz nah, genießen Sie es!

Ein frohes Fest wünscht Ihnen Ihr Mathias Schwappach