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„Nachtflüge“ – Druckkunst von Uta Zaumseil

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Uta Zaumseil
Die Drucke sind allesamt Unikate. © Uta Zaumseil
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Uta Zaumseil
Bei den Exponaten von Uta Zaumseil handelt es sich um farbige Hochdrucke. © Uta Zaumseil

Backnang. Nachdem es die Inzidenzzahlen wieder zulassen, ist die Ausstellung „Nachtflüge“ mit den farbigen Hochdrucken der Künstlerin Uta Zaumseil in der Galerie der Stadt Backnang ab sofort wieder zu den regulären Öffnungszeiten zu sehen. Die Laufzeit wurde bis Sonntag, 27. Juni, verlängert.

Uta Zaumseil geht mit der alten Technik des Hochdrucks sehr frei und auf der Höhe der Zeit um. Die Drucke, allesamt Unikate, wirken sehr malerisch und lebendig. Sie sind mit der Technik der „verlorenen Platte“ geschnitten. Das bedeutet, dass alle Farben von einer Platte übereinander gedruckt werden, zuerst die hellsten und am Schluss die dunkelsten.

Dazwischen wird von der Platte weggeschnitten. Bis zu 40 Farben druckt die 1962 in Greiz, Thüringen, geborenen Künstlerin auf diese Weise mit einem hohen Grad an handwerklicher Perfektion aufs Papier.

Handwerklich anspruchsvoll: Drucke mit bis zu 40 Farben

In den Bildern verarbeitet sie oft besondere, selbst beobachtete, auch autobiografisch eingefärbte Momente und reichert sie mit erfundenen Formen an. Alltägliches, Merkwürdiges, Phantastisches oder Traumhaftes mischen sich.

In der Ausstellung werden einige Videofilme gezeigt, die unter anderem die Künstlerin bei der Arbeit in ihrem Atelier zeigen und die Technik des Hochdrucks erklären.

Die Homepage der Galerie unter www.galerie-der-stadt-backnang.de informiert außerdem über mehrere Links zu Filmen über die Ausstellung und die Künstlerin, darunter der kürzlich vom SWR Fernsehen in der Sendung „Kunscht“ gesendete Beitrag über die Ausstellung. Zur Ausstellung wird ein Katalog zum Preis von 25 Euro angeboten.

Die regulären Öffnungszeiten der Galerie sind Dienstag bis Freitag von 17 bis 19 Uhr sowie Samstag und Sonntag von 14 bis 19 Uhr.

In der Galerie gelten besondere Hygieneregeln. Der Einlass ist nur für Getestete, Geimpfte oder Genesene mit jeweils entsprechenden Nachweisen gestattet sowie mit einem Mund-Nasen-Schutz, der mindestens dem Standard einer medizinischen Maske entspricht.

Möglichkeiten zur Händehygiene sind vorhanden. Ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen anwesenden Personen ist einzuhalten.

Die maximal zulässige Anzahl der Personen im Haus ist begrenzt.

Der Eintritt ist frei, kleine Spenden sind willkommen.