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Neue Sammelaktion für weltgrößtes Tierheim

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Tierhilfe Hoffnung
Tierhilfe Hoffnung, Spendenaktion April 2021. Hier: Gerlinde Klumpp und Helmut Braun, Rudersberg-Steinenberg. © Privat
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Kalender2017 Blumen
Beate Iris Müller (links) hat mit Gerlinde Klumpp und Helmut Braun wieder eine Sammelaktion für das weltgrößte Tierheim ins Leben gerufen. © privat

Winnenden/Rudersberg. Für 6000 gerettete Straßenhunde und viele Katzen, die im weltgrößten Tierheim Smeura in Pitesti/Rumänien leben, wird im April eine Sammelaktion geplant. Unterhalten wird das Tierheim vom Verein Tierhilfe Hoffnung – Hilfe für Tiere in Not mit Sitz in Dettenhausen zwischen Stuttgart und Tübingen.

Das Tierheim benötigt wieder dringend Hunde- und Katzenfutter. 2,8 Tonnen Futter sind täglich bereitzustellen, damit alle Fellnasen satt werden.

Aktion vom 6. bis 23. April in Nellmersbach

Mit im Boot einer Sammelaktion ist diesmal die Rewe Rizzi OHG in Leutenbach-Nellmersbach, Maybachstraße 5. Hier steht eine Spendenbox für Futter, das direkt im Markt gekauft werden kann und den Tieren der Smeura zugutekommt. Der Gesamtwert des verkauften Futters wird ermittelt und wird zusätzlich noch gespendet. Diese Aktion findet – unabhängig von Corona-Bestimmungen – auf jeden Fall statt.

Weitere Spenden am Samstag, 24. April, abgeben

Dringend benötigt werden auch Werkzeug, OP-Bedarf, sehr gut erhaltene Handtücher, Leintücher, Sofadecken (nicht gefüttert) und Bettlaken. Diese Sachen können abgegeben werden bei Beate Iris Müller, Silcherstraße 26/1 in Winnenden-Birkmannsweiler, sowie bei Gerlinde Klumpp und Helmut Braun, Schorndorfer Straße 41 in Rudersberg-Steinenberg. Bitte nur am Samstag, 24. April, von 10 bis 14 Uhr direkt dort abgeben!

Ob diese Aktion letztendlich aufgrund der aktuellen Corona-Vorschriften stattfinden kann, wird rechtzeitig bekanntgegeben.

Hilfe für Tiere in Not

Straßenhunde - sie prägen das Bild Rumäniens. Angst, Hunger, Durst, Kälte und Krankheiten bestimmen ihr tägliches Dasein. Unbeachtet und ungeliebt, wurden sie ihrer Würde beraubt. Sie sterben einsam, namenlos, und ohne jemals eine liebende Hand gespürt zu haben.

Beate Iris Müller aus Birkmannsweiler arbeitet ehrenamtlich für den Verein „Tierhilfe Hoffnung - Hilfe für Tiere in Not“, der seit über 20 Jahren durch kostenlose und flächendeckende Kastrationsprojekte unsagbares Tierleid minimiert. Von Anbeginn bis Ende Dezember 2020 konnten rund 186 000 Kastrationen und rund 33 000 Tierrettungen durchgeführt werden: im eigenen OP, in dem sieben ausgebildete Tierärzte beschäftigt sind, und in komplett ausgestatteten Kastrationsmobilen, mit denen Mitarbeiter in den Städten und ländlichen Gebieten unterwegs sind, um den Bürgern kostenlose Kastrationen ihrer Tiere anzubieten. Eine Kastration kostet den Verein 19 Euro.

EU-Gelder für Tötungsstationen

Die rumänische Regierung hat keinerlei Interesse daran, dass die Populationen rückläufig werden, denn die EU bezahlt aus Brüssel 72 Euro pro ermordeten Hund in den Tötungsstationen. Tierheime gibt es nicht, es sind Tötungsstationen. Hier werden die Tiere nicht eingeschläfert, es wird zu billigsten Methoden gegriffen: Stromschläge, Vergiften mit Frostschutzmitteln oder Totschlag mit Eisenstangen. Kontrolliert werden diese Methoden aus Brüssel selten.

Partnertierheime in Deutschland

Im Januar hatte die Tierhilfe Hoffnung über 700 Welpen zusätzlich zu versorgen. In der Smeura bekommt jedes Tier eine Chance auf sein Leben. Das Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter endet nicht an der deutschen Grenze! Die Zusammenarbeit mit den 120 Partnertierheimen in Deutschland ist von enormer Wichtigkeit. Dort warten ehemalige Straßenhunde auf ein liebevolles und warmes Zuhause.

Die Tierhilfe Hoffnung freut sich auch über Geldspenden für Kastrationen. Weitere Informationen gibt es im Internet auf www.tierhilfe-hoffnung.com.