Kleine Kehrwoche

Wochenblatt jetzt kostenlos!

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Viel Geld sparen und dennoch gut informiert sein: Das Wochenblatt ist ab sofort kostenlos! © Alexas_Fotos / Pixabay

Wir haben alle in den letzten Monaten viel Stress gehabt, die Zeiten sind schwierig genug. Deshalb haben wir uns zu einem wichtigen Schritt entschlossen, den ich Ihnen, liebe Leser, heute in der Kolumne mitteilen darf: Die Gebühren, die Sie all die Jahre für das Wochenblatt gezahlt haben, sind hiermit aufgehoben. Ab sofort erhalten Sie das Wochenblatt kostenlos zu sich nach Hause.

Wir haben uns in den letzten Wochen intensiv mit den zuständigen Stellen auseinander gesetzt und ein Modell geschaffen, das es uns ermöglicht, diesen Schritt auf Sie zuzugehen. Auf Ihrem nächsten Lohnzettel wird daher der Abzug „Bundesregierung – Gebühr wöchentliches Printerzeugnis“ nicht mehr auftauchen. Wir sind froh und dankbar, dass Sie uns stets so großzügig mit dieser verpflichtend-freiwilligen Abgabe unterstützt haben.

Nachdem ich aber nun meine drei Ferienhäuser abbezahlt habe und alle Kollegen schon genervt abwinken, wenn mal wieder der Geldtransporter vorfährt, setzen wir dem nun ein Ende. – Niemand möchte Strafzinsen zahlen. Wenn Sie sich bedanken wollen: Meine Mail-Adresse steht oben unter dem Titel der Rubrik. Gerne veröffentliche ich Ihre Reaktion, voller Freude und überschwänglicher Dankbarkeit, in einer meiner kommenden Kolumnen. Alternativ dürfen Sie auch gerne Ihrem Austräger einen Schokohasen spendieren oder dem Lieblings-Inserent eine Flasche Wein vorbeibringen. Uns ist alles recht, wenn dabei nur der Lesegenuss des Wochenblatts nicht hintenansteht. Jenes freuen wir uns weiterhin jede Woche in stets allerhöchster Qualität für Sie kreieren zu dürfen.

Natürlich wird dabei auch die „Kleine Kehrwoche“ weiterhin mit von der Partie sein. Wo auch sonst bietet sich die Gelegenheit, über besondere Termine und deren Bedeutung, über spezielle Tage und damit verbundene Traditionen zu sprechen – und diese dann gleich auch noch selber zu pflegen. Es ist mir Freude und Privileg, diese Aufgabe auch weiterhin für meine Leser zu erfüllen.

Wer nach dem zweiten Absatz abgebrochen und womöglich hektisch in den Gehaltsabrechnungen geblättert hat; wer sich womöglich schon die Nummer vom Verlag herausgesucht und vor lauter Zornesröte die offensichtliche Ironie der folgenden Absätze verpasst hat, dem sei abschließend der Schreck genommen: April, April! Ein bißchen Spaß muss sein – gerade in diesen Zeiten.

Freundliche Grüße, Ihr Mathias Schwappach