Tipps der Redaktion

„Zu wahr, um schön zu sein?“

Ornamenta
Blick in die Ausstellung Ornamenta. © siehe Bildtext

Anhand von Beispielen aus allen kunstgeschichtlichen Epochen geht es um Gestaltungs-ideale wie Harmonien, Symmetrien, Proportionsschemas und den Goldenen Schnitt. Schließlich geht es auch um grundlegende kunsttheoretische Fragen einer autonomen beziehungsweise engagierten Kunst und um das Verhältnis des Schönen zu den Idealen des ›Wahren‹ und ›Guten‹.

Der Vortrag beginnt um 19 Uhr in der Q Galerie für Kunst Schorndorf, Karlstr. 19, Schorndorf. Der Eintritt inklusive Führung kostet 8 Euro, 6 Euro ermäßigt. Eine Anmeldung ist erforderlich per E-Mails an anmeldung@kulturforum-schorndorf.de. Die Ausstellung ist noch bis zum 15. November zu besichtigen.

Über Künstler und Ausstellung

»Jedes Objekt versteckt eine potenzielle Kreativität in sich. Wenn wir aber unsere Umgebung anschauen, sehen wir nur die gewöhnlichen Ansichten und Wiederholungen. Diese Normalität stört mich.« (Sakir Gökçeba: Minifesto)

Und genau diese Normalität bricht er mit seiner Kunst und ändert damit unseren Blick auf die Welt. Er macht das Kleine und Nebensächliche zu seinem Gegenstand: Hemdkragen und Gartenschläuche, Wäscheklammern und Nägel. Seine Arbeiten öffnen uns die Augen für das Wunderbare in unserer Nähe. Gökçebas Werk ist vielschichtig und generiert aus der Einfachheit des Verfahrens nichts weniger als eine magische Kraft: Aus seinen Fundobjekten wird genau in dem Moment Kunst, in dem er sie als Ornament neu anordnet.