Meinung

Kommentar: Lange Bearbeitungszeit von Bauanträgen macht das Wohnen noch teurer

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Symbolfoto. © Gaby Schneider

Man muss kein Mathegenie sein, um die einfache Formel nachzuvollziehen: Die Zeit, die bei der Bearbeitung von Bauanträgen vergeht, sorgt für die Verteuerung des Bauens und damit des Wohnens. Die Zinsen sind in allzu kurzer Zeit empfindlich gestiegen, die Baupreise sind durch Materialmängel und das Fachkräfteproblem, das höhere Löhne erforderlich macht, ebenfalls deutlich nach oben gegangen. Da spielt es durchaus eine Rolle, ob ein Bauantrag binnen drei, binnen sechs oder binnen 18 Monaten geprüft ist.

Wenn die Kommunen jetzt nicht mehr Geld für Personal im Baurechtsamt zur Verfügung stellen, trifft es am Ende auch sie und ihre Bürger. Alle warten unverhältnismäßig lange, auch für staatlich geförderte, so genannte „bezahlbare“ Wohnungen. Und dadurch wird alles noch teurer, als es ohnehin schon ist.

Man muss kein Mathegenie sein, um die einfache Formel nachzuvollziehen: Die Zeit, die bei der Bearbeitung von Bauanträgen vergeht, sorgt für die Verteuerung des Bauens und damit des Wohnens. Die Zinsen sind in allzu kurzer Zeit empfindlich gestiegen, die Baupreise sind durch Materialmängel und das Fachkräfteproblem, das höhere Löhne erforderlich macht, ebenfalls deutlich nach oben gegangen. Da spielt es durchaus eine Rolle, ob ein Bauantrag binnen drei, binnen sechs oder binnen 18 Monaten

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