Meinung aus Winnenden

Kommentar zur Antisemitismus-Debatte: Ein kritisches Zusatzschild ist das Mindeste für die Adam-Müller-Guttenbrunn-Straße in Winnenden

Adam-Müller-Guttenbrunn
Willi Halder, Landtagsabgeordneter (Grüne), hat die Debatte über den Namensgeber der Straße beim Winnender Aldi angestoßen. © ALEXANDRA PALMIZI

Straßennamen sind nicht heilig, nur weil sie irgendwann vergeben worden sind. Tauchen neue Erkenntnisse über die zu ehrende Person auf, zumal wenn sie eine mögliche Judenfeindlichkeit betreffen, ist es wichtig, sie umfassend zu beleuchten, zu prüfen. Eine Gesellschaft und ein Gemeinderat dürfen jederzeit sagen, dass ihnen etwas lange recht oder auch gleichgültig war, aber jetzt nicht mehr passt. Ganz klar mussten nach 1945 auch in Winnenden einige Namen geändert werden, aus dem

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