VfB Stuttgart

Mit Daniel Didavi gegen den FC Augsburg: Die wichtigsten Aussagen von VfB-Trainer Pellegrino Matarazzo

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Blickt in Richtung Augsburg: VfB-Coach Pellegrino Matarazzo. © ZVW/Danny Galm

Am Sonntag trifft der VfB Stuttgart auswärts auf den FC Augsburg (ab 15.30 Uhr im ZVW-Liveticker). Nach den beiden Niederlagen in Wolfsburg und gegen Leipzig will der VfB beim direkten Tabellennachbarn wieder punkten. Wir haben die wichtigsten Aussagen von der Pressekonferenz vor dem Spiel zusammengefasst.

VfB-Coach Pellegrino Matarazzo über...

... die Personalsituation:

"Die Langzeitverletzten Li Eglof, Clitnon Mola, Maxime Awoudja und Hamada Al Ghaddioui sind noch nicht im Training dabei. Erik Thommy nimmt komplett am Mannschaftstraining teil und macht alle Übungen voll mit, ein Einsatz gegen Augsburg wird für ihn aber eng. Daniel Didavi ist nach seiner Erkältung auch wieder voll im Training dabei. Alle anderen sind fit und einsatzbereit."

... den Gegner FC Augsburg:

"Augsburg ist eine Mannschaft, die tief und kompakt steht und auf Konter lauert. Sie gehen wenig Risiko beim Spielaufbau ein, sind beim Flankenspiel sehr effektiv und haben Spieler, die in den Strafraum dribbeln können. Sie sind eine ausgewogene Truppe, haben einen guten Kader und eine gute Spielidee, die sehr effektiv ist. Wir werden durch diesen kompakten Block nicht einfach durchspazieren können."

... die Entwicklung von Waldemar Anton:

"Wir haben bei der Sichtung von Waldi schon gesehen, was für ein Potential in ihm steckt, das haben wir auch schon in der Vorbereitung gespürt. Er macht es bei uns in der Dreier-Kette als zentraler Spieler gut, ist extrem aktiv, extrem ehrgeizig. Er kann seine Nebenmänner gut führen und coachen und durch seine Leidenschaft die anderen im Team anstecken. Er ist für uns aktuell ein wichtiger Eckpfeiler im Team."

... die Unruhen im Verein rund um die Präsidentschaftswahl:

"Diese Unruhe hat nichts mit unserem Weg zu tun und den Druck übertrage ich auch nicht auf die Jungs. Unser Weg läuft unabhängig von dieser Unruhe. Meine Aufgabe ist es, mich auf das Sportliche zu konzentrieren, meine Jungs und das Trainerteam zu führen. Was da oben passiert, ist nicht mein Thema."

... die Schwächephase von Nicolas Gonzalez:

"Nico ist ein junger Spieler, der seine Schwankungen erleben darf. Sicherlich hat er davor andere Leistungsspitzen gezeigt und ist in den letzten Spielen nicht an seine Leistungsgrenze gekommen. Es war für ihn auch nicht einfach, in den letzten Spielen unterschiedliche Positionen zu spielen. Er ist ein extrem ehrgeiziger Junge, der immer gewinnen will. Und wenn es nicht so nach seinen Vorstellungen läuft, dann kann er frustriert sein. Man kann ihm aus der Phase helfen, indem man mit ihm spricht, ihn beruhigt und damit seine Blockaden löst."