VfB Stuttgart

Nach 0:1-Niederlage in Wolfsburg: Warum Sven Mislintat den Schiedsrichter-Chef kontaktiert hat

Sven Mislintat
Sportdirektor Sven Mislintat. Foto: Tom Weller/dpa/Archivbild © Tom Weller

Sportdirektor Sven Mislintat hat nach der 0:1-Niederlage des VfB Stuttgart beim VfL Wolfsburg seinen Unmut über die Leistung des Schiedsrichter-Gespanns geäußert und dazu auch DFB-Schiedsrichter-Boss Lutz Michael Fröhlich kontaktiert. «Ich habe gestern noch kurz mit Herrn Fröhlich geschrieben und ein paar Antworten dazu gegeben», sagte der 48-Jährige am Montag. Fröhlich hätte ihn nach der Partie des VfB gegen den FC Bayern München Ende November gebeten, bei Redebedarf Kontakt zu ihm aufzunehmen.

Mislintat vermisste bei den Entscheidungen der Unparteiischen im letzten Spiel der Fußball-Bundesliga in diesem Jahr in Wolfsburg am Sonntag eine einheitliche Linie. «Ich wünsche mir eine Stringenz in der ganzen Spielleitung. Dann habe ich da weniger Probleme damit», sagte er. «Für mich hat das nichts mit normalem Rempeln zu tun. Das ist fast ein Bodycheck», sagte er zum Zweikampf zwischen Wolfsburgs Ridle Baku und Stuttgarts Nicolas González in der Anfangsphase. «Wenn sie da nicht Elfmeter geben, möchte mir bitte einer erklären, warum Orel Mangala in der 85. Minute im Mittelfeld Gelb sieht für ein Vergehen, das meines Erachtens deutlich geringer ausgefallen ist.»

Nach Mislintats Auffassung war es nicht das erste Mal, dass strittige Entscheidungen gegen den VfB ausfielen. «In der Zweitliga-Saison war das ja auch schon gefühlt einseitig», sagte er.