VfB Stuttgart

Nach Bundesliga-Aufstieg: Wie es für den VfB Stuttgart weitergeht

VfB Eckfahne Symbolbild
Symbolbild. © ZVW/Benjamin Büttner

Mission erfüllt: Der VfB Stuttgart spielt ab der kommenden Saison wieder erstklassig. Die Mannschaft von Trainer Pellegrino Matarazzo sicherte sich am 34. Spieltag trotz der 1:3-Niederlage gegen den SV Darmstadt 98 den direkten Wiederaufstieg in die Fußball-Bundesliga. Doch wie geht es nun weiter, wie sieht der Fahrplan für den VfB aus?

Spieler im Urlaub, Matarazzo arbeitet Saison auf

Nach den kurzen Feierlichkeiten am Abend nach dem Spiel verabschiedeten sich die VfB-Profis in den verdienten Urlaub. Viele Spieler sind gemeinsam unterwegs, so postete Daniel Didavi eine Instagram-Story mit Stürmer Hamadi Al Ghaddioui auf einer luxuriösen Yacht. Mario Gomez hingegen wird nun in den dauerhaften Urlaub gehen, der Torero verkündete am Abend nach dem Darmstadt-Spiel sein Karriereende. Anders als die Stuttgarter Profis ist Cheftrainer Pellegrino Matarazzo noch am Cannstatter Wasen anzutreffen. Der 42-Jährige hängt noch eine Woche dran, um die Saison nachzubereiten und alle Aufgaben abzuschließen. 

Wann geht die Saison weiter?

Bisher gibt es noch keine konkreten Aussagen von Seiten der Deutschen Fußball Liga (DFL), wann die Saison 2020/21 starten wird. Laut einem Bericht der Bild am Sonntag ist aber der 11. September im Gespräch. Dieser Termin scheint realistisch, da durch einen früheren Start Terminkollisionen mit der UEFA unvermeidbar wären. Vom 7. bis zum 23. August wird die Champions League in einem K.o.-Turnier in Lissabon (Portugal) ausgespielt, die Endrunde der Europa League findet vom 5. bis 21. August in Nordrhein-Westfalen statt. Da noch einige deutsche Vereine im Titelrennen sind, wird die DFL den Start auf keinen Fall in diesen Zeitraum legen. Ebenfalls zur Debatte steht scheinbar, dass durch den verspäteten Bundesliga-Start im Winter durchgespielt werden soll. Das hat vor allem damit zu tun, dass die UEFA die Europameisterschaften auf Juni/Juli 2021 verschoben hat. Die Bundesliga muss also vor dem EM-Start beendet sein - und das scheint nur ohne Winterpause realistisch.

Wo wird die Bundesliga übertragen?

Die gute Nachricht: Für die kommende Saison ändert sich an den Übertragungsrechten erstmal nichts. Das bedeutet: Der Pay-TV-Sender Sky zeigt alle Spiele am Samstag (inklusive Konferenz und Top-Spiel) und alle Sonntagspartien, die um 15.30 Uhr und 18 Uhr beginnen. Der Streamingdienst DAZN zeigt alle Freitagsspiele und je fünf Partien am Sonntag (13.30 Uhr) und am Montagabend (20.30 Uhr). Die schlechte Nachricht: Ab der Saison 2021/22 wird es noch komplizierter, dann mischt unter anderem auch noch Sat.1 mit.

Was ändert sich bei den Transferfristen?

In diesem Sommer wird es aufgrund der Corona-Pandemie ausnahmsweise zwei Transferfenster geben. Das erste Transferfenster öffnet nur an einem Tag, nämlich am Mittwoch, den 1. Juli. Das zweite Fenster ist vom 15. Juli bis zum 5. Oktober geöffnet. Das eintägige Transferfenster ist vor allem für die Registrierung bereits abgeschlossener Verträge zum 1. Juli vorgesehen. Die dort abgeschlossenen Verträge haben aber nur eine Gültigkeit für die Spielzeit 2020/21. Unser VfB-Transferticker gibt euch einen Überblick über die fixen Wechsel und die heißesten Gerüchte rund um den VfB.

Wann verkauft der VfB Dauerkarten / Eintrittskarten?

Aktuell ist aufgrund der Corona-Pandemie nicht klar, wann und wie die Schwaben ihre Tickets für die Saison 2020/21 verkaufen werden. Auch die VfB-Verantwortlichen wissen noch nicht genau, wann und unter welchen Voraussetzungen (mit oder ohne Fans) es weitergeht. Hier gilt: Geduld mitbringen.

Alles hängt vom Coronavirus ab

Der Grund, warum sich die DFL noch nicht auf einen festen Zeitplan festgelegt hat, liegt auf der Hand. Das Coronavirus grassiert immer noch, ein Impfstoff ist noch nicht entwickelt und die Folgen des Lockdowns sind nach wie vor spürbar. Auch die Frage, ob eine zweite Welle zu erwarten ist, kann aktuell noch nicht beantwortet werden. Wie die Bundesliga-Saison 2020/21 aussehen wird, ist abhängig vom weiteren Verlauf der Pandemie - und alle Planspiele der DFL könnten am Ende zunichte gemacht werden, wenn die Infektionszahlen wieder steigen.