VfB Stuttgart

Nathaniel Phillips droht eine Zwangspause

VfB Stuttgart - 1. FC Nürnberg, 09.12.2019_0
Abwehrspieler Nathaniel Phillips. © ZVW/Danny Galm

Stuttgart.
Beim 3:0-Heimsieg gegen den 1. FC Heidenheim präsentierte sich die neuformierte Defensive des VfB Stuttgart in einer starken Verfassung. Doch womöglich schon am Samstag im Auswärtsspiel beim FC St. Pauli (13 Uhr / ZVW-Liveticker) muss Trainer Pellegrino Matarazzo seine Abwehrkette umbauen. Grund dafür ist eine Oberschenkelprellung bei Innenverteidiger Nathaniel Phillips. „Nat hat es richtig erwischt“, sagte Sven Mislintat am Donnerstag am Rande des Spieler-Ersatztrainings. Der Leihgabe des FC Liverpool droht am Wochenende eine Zwangspause. Von einer langfristigen Verletzung geht der Stuttgarter Sportdirektor nicht aus, aber „wenn wir Pech haben, wird es eng werden für das Spiel in Hamburg.“

Sollte der junge Engländer ausfallen, könnte Kapitän Marc Oliver Kempf wieder ins Abwehrzentrum rücken. Der Kapitän der Schwaben verteidigte gegen Heidenheim hinten links und glänzte nicht nur wegen seines Führungstreffers (32.). „Er hat sehr sauber und richtig aggressiv verteidigt“, lobte Mislintat, der Kempf in seiner neuen Rolle nicht als klassischen Linksverteidiger sieht. „Das muss man schon genauer, differenzierter betrachten“, so Mislintat. Unter Pellegrino Matarazzo baut der VfB sein Spiel jetzt häufig mit einer Dreierkette auf, im Rückwärtsgang wird daraus aber je nach Spielsituation eine Viererkette. Die Übergänge sind fließend.

Auch Nicolas Gonzalez hat am Mittwochabend die berüchtigte Heidenheimer Härte zu spüren bekommen. Mit einer Fleischwunde am Schienbein, die nach der Partie genäht werden musste, powerte der Argentinier 84 Minuten – und erzielte in der 75. Minute per Kopf das vorentscheidende 2:0. Hinter seinem Einsatz am Samstag steht laut Sven Mislintat allerdings kein Fragezeichen: „Wir sehen aktuell keine Probleme für das Spiel auf St. Pauli.“