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Netflix: Abokosten und Account teilen - das soll sich 2023 ändern

Netflix plant einen Aufpreis für Acoount-Sharing.
Netflix plant einen Aufpreis für Acoount-Sharing. © Pixabay/Afra32

Wer sein Netflix-Abo bisher mit Familien und Freunden aus anderen Haushalten geteilt hat, muss ab diesem Jahr mit einem Aufpreis rechnen. Das berichtete das Web-Portal Netzwelt am Dienstag (24.01.). 2022 verlor der Streamingdienst immer mehr Abonnenten. Laut Netzwelt sagten Prognosen einen noch größeren Kundenschwund in den kommenden Monaten voraus. Mit einem Aufpreis wolle Netflix mehr Einnahmen generieren. 

Das ist beim Account-Sharing erlaubt

Wer ein Netflix-Konto hat, kann mehrere Profile anlegen und je nach Abo-Modell mehrere Streams gleichzeitig laufen lassen. Beim Teilen eines Kontos ist aber eigentlich nur das Teilen mit Familien und Freunden aus dem gleichen Haushalt erlaubt. Die Realität sieht jedoch meist anders aus. Um dem entgegen zu wirken, plant Netflix einen Aufpreis für Personen, die einen Account mitbenutzen, aber nicht im gleichen Haushalt wohnen.

Das plant Netflix, um geteilte Accounts zu erkennen

Laut Netzwelt, startete Netflix bereits 2022 erste Testdurchgänge in Lateinamerika, um geteilte Accounts zu erkennen. Demnach sollen Netflix-Nutzer, die sich nicht im Haus des Abo-Besitzers aufhalten, einen Code eingeben müssen. Dieser Code wird an den Abo-Besitzer geschickt und läuft nach 15 Minuten ab.

Wie kann man seinen Account dann noch teilen? 

Der Abo-Besitzer müsste den entsprechenden Code also immer schnell an seine Mitbenutzer schicken. Eine andere Möglichkeit wäre, weitere Nutzer gegen einen Aufpreis zum Abo hinzuzufügen, wodurch einem der Code-Umweg erspart bleibt.

Diese Lösung soll garantieren, dass Abo-Besitzer den Streamingdienst auch nutzen können, wenn sie zum Beispiel in der Bahn oder im Urlaub sind. Netflix erkennt dann zwar, dass man nicht zu Hause ist, streamen kann man aber trotzdem. Wie hoch der Aufpreis werden soll und wann Nutzer mit höheren Kosten rechnen können, ist bisher noch nicht bekannt.