Warnung vor Katastrophen

Warnapp «Nina»: Nutzerzahlen in Corona-Krise stark gestiegen

"Nina"
Die Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes auf einem Smartphone. Foto: Marijan Murat/dpa © Marijan Murat

Bonn (dpa) - Seit Beginn der Corona-Pandemie sind die Nutzerzahlen der Warnapp «Nina» stark angestiegen. Derzeit nutzen rund 7,6 Millionen Menschen die App, teilte das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) am Montag mit.

Im März waren es noch rund 6,1 Millionen. Über die App warnt das Amt vor Gefahren. Das können zum Beispiel Brände, das Auftreten von radioaktiver Strahlung, aber auch Stromausfälle oder Naturgefahren wie Erdbeben oder Überschwemmungen sein. Auch die neuesten Entwicklungen zur Corona-Pandemie werden über Nina bekanntgegeben.

Die App wird auch Teil des Warntages am 10. September sein. Zum ersten Mal seit der Wiedervereinigung soll an diesem Tag bundesweit die Warntechnik getestet werden. Dazu sollen um 11 Uhr die Sirenen heulen und neben der App auch Rundfunksender die Probewarnung übermitteln. «Am Warntag gehen wir bewusst an die Belastungsgrenzen der Warnungssysteme», sagte Christoph Unger, Präsident des Bundesamtes. Dadurch will das Amt auch die Warnanlässe bekannter machen.

Künftig soll der Warntag jährlich an jedem zweiten Donnerstag im September stattfinden.

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