VfB Stuttgart

Neue Verteilung der TV-Gelder steht an: Wie viel der VfB von den Medienerlösen bekommt

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VfB-Sportvorstand Thomas Hitzlsperger vor dem Sky-Mikrofon. © ZVW/Benjamin Büttner

Am Samstag kam es nicht nur zum Duell der beiden Trainer Pellegrino Matarazzo und Hansi Flick, auch auf der Führungsebene hatte der "Südgipfel" zwischen dem VfB Stuttgart und dem FC Bayern München gehörig Brisanz: Thomas Hitzlsperger traf auf Karl-Heinz Rummenigge.

Seit Wochen sind die beiden Club-Chefs nicht gut aufeinander zu sprechen. Grund dafür ist die am kommenden Montag (07.12.) anstehende Neuverteilung der TV-Gelder. Während sich der Bayern-Boss gegen eine grundlegende Reformierung der Medienlöse stellt, fordert Hitzlsperger eine gerechtere Verteilung unter den 36 Proficlubs - es geht um nicht weniger als 4,4 Milliarden Euro.

Sorgt eine neue Verteilung für mehr Chancengleichheit?

Dem neunköpfigen DFL-Präsidium und dessen Sprecher Christian Seifert steht eine schwierige Entscheidung bevor: Sorgen sie mit einem neuen Konzept dafür, dass auch die kleineren Clubs wieder mehr Gelder aus dem TV-Topf bekommen? Oder bleibt alles beim Alten und die Kluft zwischen "Arm und Reich" wird immer größer?

Als Idee steht im Raum, das bisherige Konzept um eine neue Regelung zu erweitern: Innerhalb der beiden Ligen darf der Erstplatzierte der Fünfjahres-Wertung nicht mehr als doppelt so viele Erlöse bekommen, wie der Letzte - also eine maximale Spreizung im Verhältnis 2:1. Damit würde der Rekordmeister aus München nach der aktuellen Berechnung 21,42 Millionen Euro weniger bekommen, profitieren würden vor allem die "kleinen" Bundesligisten wie Arminia Bielefeld oder Union Berlin. 

Aktuell erhalten die Schwaben 45,71 Millionen Euro aus dem Geldtopf

Der "Kicker" hat in seiner aktuellen Ausgabe die Verteilungen der TV-Gelder aus der Saison 2020/21 veröffentlicht. Demnach liegt der Aufsteiger aus Stuttgart aktuell auf dem drittletzten Rang, auf das VfB-Konto fließen 45,71 Millionen Euro. Im Vergleich: Der FC Bayern erhält 105,4 Millionen Euro, Letzter ist Aufsteiger Arminia Bielefeld mit 34,31 Millionen.