VfB Stuttgart

Neuerungen zur Bundesligasaison 2017/18

VfB Stuttgart - Hannover 96 (12.12.16)_0
Symbolbild. © Danny Galm

Stuttgart.
Eine Spielzeit waren die Schwaben von der Bundesliga-Bildfläche verschwunden. Doch 2017/18 ist der VfB Stuttgart wieder am Start. Der Countdown bis zum Eröffnungsspiel am 18. August läuft:

Zur neuen Bundesligasaison müssen sich Spieler und Fans an einige Neuerungen gewöhnen. Ein Überblick:

Anstoßzeiten

Bundesliga am Samstagmittag um 15:30 Uhr das war einmal gute Tradition. Selbstverständlich wird auch in der neuen Spielzeit zur traditionellen „Bundesligazeit“ die Kugel rollen, aber eben auch am Freitag, Sonntag und Montag:



Der Bundesligaspieltag beginnt 2017/18 wie bereits gewohnt mit dem Freitagsspiel um 20:30 Uhr. Es folgt die klassische Samstagskonferenz um 15:30 Uhr und das Topspiel um 18:30 Uhr. An diesem durfte ein Verein bislang nur sechsmal pro Saison teilnehmen. Ab der Saison 17/18 darf eine Mannschaft bis zu acht Spiele am Samstagabend bestreiten.

Weiter geht das Bundesligaprogramm dann fünf Mal pro Saison bereits am Sonntag um 13:30 Uhr. Eurosport 2 überträgt. Es folgt die sonntägliche 15:30 Uhr-Partie und das spätere Sonntagsduell wird künftig um 18 Uhr statt wie in den letzten Jahren um 17:30 Uhr angepfiffen. Der Bezahlsender Sky überträgt beide Spiele. Doch damit ist der Spieltag noch nicht beendet. Sechs Partien werden zukünftig am Montagabend um 20:30 Uhr angepfiffen. 

Übertragende Sender

Auch hier ändert sich zur Bundesligaspielzeit 17/18 einiges. Zwar wird der Großteil der Spiele nach wie vor von Sky übertragen, aber eben nicht mehr alle Partien. Eurosport 2 wird alle Freitagsspiele (20:30 Uhr) übertragen, ebenso das Sonntagspiel (13:30 Uhr) und pro Saison sechs Montagspartien (20:30 Uhr).

Das Eröffnungspiel der 55. Bundesligasaison zeigen künftig das ZDF – nicht mehr die ARD - und Eurosport 2. Das ZDF wird auch das letzte Freitagabendspiel der Hinrunde und den Rückrundenauftakt übertragen. Die Relegationsspiele zwischen dem Drittletzten der 2. Liga und dem Dritten der 3. Liga, sowie der Supercup zwischen Dortmund und Bayern (05. August) laufen ebenfalls im ZDF.

Bei Amazon Prime Music werden die Partien im Pay-Bereich wie Radio-Reportagen gesendet. Amazon tritt damit zum ersten Mal als Anbieter von Live-Übertragungen der Bundesliga auf. Zum genauen Ablauf der Übertragungen machte das Unternehmen bisher zwar keine Angaben.

Für den UKW-Radioempfang sicherte sich die ARD die Übertragungsrechte der DFL. Wie gewohnt berichten die Regionalprogramme live aus den Stadien.

Zusammenfassungen

Die gute Nachricht vorne weg: Die TV-Urgesteine „Sportschau“ (ARD) und „Das aktuelle Sportstudio“ (ZDF) bleiben erhalten. Beide zeigen am Samstag Spielzusammenfassungen und liefern zudem Hintergründe und Interviews.Zusammenfassungen der Bundesligapartien gibt es in der neuen Saison kurz nach Spielschluss auf der Onlineplattform DAZN und am Montagabend auf RTL Nitro.

Schiedsrichter

Bibiana Steinhaus wird in der kommenden Saison als erste Schiedsrichterin in der Bundesliga-Geschichte Spiele leiten. Neben der 38-Jährigen steigen Martin Petersen, Sven Jablonski und Sören Storks in die Bundesliga auf, Wolfgang Stark, Günter Perl und Joachim Drees hören aus Altersgründen auf. Auch dürfen sich die Unparteiischen über gestiegene Honorare freuen - statt 3.800 gibt es zukünftig 5.000 Euro pro Einsatz. 

Zudem wird erstmals beim Supercup der Videobeweis zum Einsatz kommen. Danach soll das technische Hilfsmittel in allen Spielen der ersten Liga sowie der Relegation für weniger Fehlentscheidungen sorgen.

In einem Studio in Köln sitzt unter anderen ein so genannter Video-Assistent, der sich Aufnahmen aus bis zu 17 Kamera-Perspektiven anschauen kann. In Absprache mit mindestens einem Supervisor weist er den Schiedsrichter auf klare Fehler hin, dieser behält aber die letzte Entscheidung. Dabei können Szenen korrigiert werden, in denen es um erzielte Tore, Elfmeter, Platzverweise und die Verwechslung von Spielern geht.

Trikotwerbung

Die Vereine können sich von der kommenden Saison an ihren Sponsoringpartner auf dem Ärmel selbst aussuchen. Bislang war dort bei allen Clubs das Werbe-Logo des Logistikdienstleisters Hermes zu sehen.