VfB Stuttgart

Ohne Pavard gegen den SV Sandhausen

Trainingslager VfB: Lauftraining Montagvormittag_5
Nach zwei intensiven Trainingstagen, inklusive 90-minütigem Test gegen den MSV Duisburg, lockerte VfB-Coach Hannes Wolf am Montagvormittag ein wenig die Zügel. © Danny Galm

Stuttgart.
Am Sonntag (13:30 Uhr/ZVW-Liveticker) empfängt der VfB Stuttgart mit dem SV Sandhausen den kleinsten Zweitiga-Club Deutschlands. Die Gäste reisen aus der 14 000-Einwohner-Gemeinde in der Nähe von Heidelberg an den Neckar. Der Tabellenführer aus der Landeshauptstadt möchte am 20. Spieltag seine Spitzenposition verteidigen und im Idealfall seinen Vorsprung auf die Konkurrenz weiter ausbauen. Die besten Aussagen von der Pressekonferenz vor dem zweiten Heimspiel des Jahres im Video: 

Im Video: VfB-Cheftrainer Hannes Wolf über die Personalsituation, die neue defensive Stabilität und das Spiel gegen den SV Sandhausen.

VfB-Cheftrainer Hannes Wolf über...

…die Personalsituation: „Matthias Zimmermann ist fast wieder im Training. Mal schauen, ob er am Sonntag schon wieder im Kader ist. Benjamin Pavard ist gestern im Training umgeknickt und hat sich eine leichte Sprunggelenksverletzung zugezogen. Er wird ca. zwei Wochen ausfallen. Das ist schade, aber es gibt schlimmere Verletzungen."

…einen möglichen Einsatz von Jérôme Onguéné: „Das weiß ich jetzt noch nicht. Er ist natürlich eine Option. Das wäre dann der positionsbezogene Wechsel.“

…seine Mannschaft 2017 noch ohne Gegentor: „Die Zahl ist erstmal sehr schön, ist aber auch nur ein Teil der Wahrheit.  Du kannst auch durch Glück oder hervorragende Torhüterparaden kein Gegentor bekommen. Ich finde, dass wir in den beiden Spielen bislang nicht perfekt, aber gut verteidigt haben. Unser gesamtes Verhalten spricht für eine bessere defensive Stabilität. Das ist für uns ein ganz großer Faktor, weil wir aus dieser defensiven Stabilität unser Offensivspiel entwickeln wollen. Willst du Umschaltmomente, dann brauchst du Balleroberungen.“

…den SV Sandhausen: „Sie spielen eine beeindruckende Saison. Der SVS hat in vielen Liga-Spielen kein Gegentor kassiert. Das Pokalspiel gegen Schalke (Anm. d. Red. 1:4) zählt für mich jetzt nicht so richtig, weil es gegen einen Bundesligisten ging. Dass das Pokalspiel ihnen wehgetan hat, darauf sollten wir uns nicht verlassen. Sie spielen sehr diszipliniert und aus einer geordneten Defensive mit gutem Umschaltspiel nach vorne. Bislang haben sie 30 Punkte geholt. Das ist schon ein Wort. Großes Kompliment nach Sandhausen. Wir werden die Herausforderung annehmen. “

….das "Abwehrbollwerk" des SV Sandhausen: „Sie haben ja auch viele Tore geschossen. Es war jetzt nicht so, dass sich der SVS in den letzten Wochen hinten reingestellt hat und sich die Siege „ermauert“ hat. Ich finde, dass sie schon eine offensive Qualität haben.“

…die Spielweise gegen den SVS: „Wir wollen alles: Gut verteidigen, gut umschalten, gut angreifen und dann das Spiel auf unsere Seite ziehen. Der SVS hat gerade auf jeden Fall eine gute Phase. Wir wollen alle Optionen ziehen, um dann in den entscheidenden Momenten da zu sein. Wir wollen uns nicht auf eine Art des Offensivspiels versteifen. Es geht darum den Gegner zu bespielen.“

…den ersten Tabellenplatz: „Ich habe nicht das Gefühl, dass die Jungs durch die Kabine fliegen. Wir haben Selbstvertrauen mitgenommen, aber auch den Hunger, mehr erreichen zu wollen."

Zimmermann vor Comeback, Ofori erstmals im Training

  • Während auch Tobias Werner (Muskelbündelriss) beim Aufstiegsanwärter fehlt, kehrt Matthias Zimmermann nach einem Außenbandanriss im Sprunggelenk möglicherweise in den Kader zurück. Der Mittelfeldspieler trainierte am Freitag erstmals wieder mit der Mannschaft.
  • Eine Option für das zweite Heimspiel der Rückrunde könnte auch der Winter-Neuzugang Jérôme Onguéné sein. Bis zum Debüt von Ebenezer Ofori dauert es allerdings noch etwas. Der von AIK Solna gekommene Defensivspieler habe zwar erstmals mit dem Team trainiert, sagte Wolf. Er müsse aber noch mal zurück nach Schweden, um einige Dinge zu regeln.
  • Vor dem seit fünf Ligaspielen ungeschlagenen Gast aus Sandhausen äußerte Wolf großen Respekt: "Sie spielen eine beeindruckende Saison."
  • Für die Partie gegen die Nordbadener wurden bislang 40 000 Tickets verkauft
  • Der VfB hat den SV Sandhausen erstmals bei einem Pflichtspiel zu Gast. Das Hinspiel im Hardtwald-Stadion gewannen die Schwaben mit 2:1 durch die Tore von Simon Terodde und Christian Gentner

(dpa/ZVW)