Katastrophe

Dutzende Tote bei neuen Überflutungen in Pakistan

1/3
Überschwemmungen in Pakistan
Ein Mann entfernt Regen Schlamm von der Straße neben seinem Haus in Khyber Pakhtunkhwa. © Muhammad Sajjad
2/3
Überschwemmungen in Pakistan
Mehr ist ihnen nicht geblieben. © Fareed Khan
3/3
Überschwemmungen in Pakistan
Eine Familie sucht in ihrem zerstörten Haus im Bezirk Shikarpur in der pakistanischen Provinz Sindh nach rettbaren Gegenständen. © Fareed Khan

Islamabad (dpa) - Bei neuen Überschwemmungen in Pakistan sind Dutzende Menschen ums Leben gekommen. Allein in der Provinz Sindh im Süden des Landes seien nach weiteren heftigen Regenfällen mindestens 50 Tote zu beklagen, teilten die Behörden mit.

Die Fluten, die auf die stärksten Monsun-Regenfälle seit mehr als drei Jahrzehnten zurückzuführen sind, haben damit seit Mitte Juni bereits fast 1300 Menschen das Leben gekostet. Mehr als 33 Millionen Menschen in dem Land mit rund 220 Millionen Einwohnern sind nach Regierungsangaben von den Überschwemmungen betroffen.

Die schweren Regenfälle haben den Indus, der im Himalaya entspringt und im Arabischen Meer im Süden Pakistans mündet, über die Ufer treten lassen. Rettungskräfte versuchen mit Unterstützung des Militärs, die betroffenen Orte zu evakuieren.

In Pakistan dauert die jährliche Monsun-Periode für gewöhnlich von Juni bis September. Naturkatastrophen wie Fluten, Dürren und Erdrutsche haben in dem südasiatischen Land in den vergangenen Jahren zugenommen. Regierung und Experten machen dafür den Klimawandel verantwortlich.