Extrem-Wetter

Feuer im Westen Nordamerikas brennen weiter

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Löschmittel
Ein Tankflugzeug wirft Löschmittel ab, während es versucht, die Ausbreitung des Salt Fire in der Nähe von Lakehead in Shasta County, Kalifornien. Foto: Noah Berger/AP/dpa © Noah Berger
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Waldbrände in Kalifornien
Drei Feuerwehrmänner bei der Überwachung des Lava Feuers in Kalifornien. Foto: Noah Berger/FR34727 AP/dpa © Noah Berger
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Waldbrände in Kalifornien
Große Rauchwolken über dem Highway 97 in Kalifornien. Foto: Noah Berger/FR34727 AP/dpa © Noah Berger
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Feuer in Kanada
Vom Feuer zerstört: Lytton in British Columbia. Foto: Darryl Dyck/The Canadian Press/dpa © Darryl Dyck
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Feuer in Kanada
Wälder in den Bergen nördlich von Lytton brennen. Foto: Darryl Dyck/The Canadian Press/AP/dpa © Darryl Dyck
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Hitzewelle in Kanada
Kinder kühlen sich im kanadischen Toronto in einem Brunnen ab. Foto: Zou Zheng/XinHua/dpa © Zou Zheng
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Hitzewelle in Kanada
Ein Mann kühlt sich im kanadischen Edmonton im Pool des Rathauses ab. Foto: Jason Franson/The Canadian Press/dpa © Jason Franson

Vancouver/Sacramento (dpa) - Wegen hoher Feuergefahr haben die Behörden für den Norden Kaliforniens eine «Red-Flag»-Warnung herausgegeben. Auch Trockengewitter mit Blitzschlägen könnten die Lage verschärfen, hieß es am Samstag.

Begünstigt durch starke Winde und Trockenheit haben bereits mehrere Brände in der Region schwere Schäden angerichtet. Das sogenannte «Salt»-Feuer hat nach Angaben der Forstbehörde bis Samstag mehr als zwei Dutzend Häuser zerstört. Allein an dieser Feuerfront kämpften über 500 Feuerwehrleute, um eine weitere Ausbreitung der Flammen zu verhindern.

Blitze lösen Feuer aus

Das durch einen Blitzschlag ausgelöste «Lava»-Feuer nördlich der Ortschaft Weed hat sich auf eine Fläche von knapp 100 Quadratkilometern ausgebreitet, ein Übergreifen der Flammen auf Siedlungen konnte bisher aber verhindert werden. Tausende Menschen mussten vorsichtshalber zeitweise ihre Häuser verlassen.

Die Extremhitze im Westen Kanadas hat nachgelassen, doch anhaltende Trockenheit und weiterhin hohe Temperaturen begünstigten auch dort viele Waldbrände. Allein in der Provinz British Columbia listeten die Behörden am Samstag 174 Feuer auf. Am schlimmsten hatte es dort die kleine Ortschaft Lytton getroffen, die durch ein schnell um sich greifendes Feuer fast komplett zerstört worden war. Unmittelbar zuvor war dort eine Rekordtemperatur von 49,6 Grad Celsius gemessen worden.

Mehr als 1000 Menschen hatten in der Nacht zum Donnerstag in aller Eile flüchten müssen. Die Behörden gehen davon aus, dass in Lytton zwei Menschen ums Leben gekommen sind. Zunächst war es zu gefährlich, auch wegen giftiger Gase und Rauch, Ermittler an den Ort der Feuerkatastrophe zu schicken.

Kanadisches Militär in Alarmbereitschaft

Das Militär in Kanada ist wegen der Waldbrandgefahr in Alarmbereitschaft. Das Verteidigungsministerium wollte eine Eingreiftruppe von 350 Soldaten sowie ein Transportflugzeug und zwei Hubschrauber vom Typ Chinook auf einem Stützpunkt in Edmonton (Provinz Alberta) stationieren, um die Einsätze der Feuerwehr bei Bedarf zu unterstützen.

© dpa-infocom, dpa:210703-99-244412/7